{"id":6268,"date":"2017-02-15T18:01:54","date_gmt":"2017-02-15T17:01:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/?page_id=6268"},"modified":"2017-02-22T08:52:26","modified_gmt":"2017-02-22T07:52:26","slug":"juni-2997","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/?page_id=6268","title":{"rendered":"Juli 2997"},"content":{"rendered":"<p>Damals. 2997, Juli<\/p>\n<p>Ablauf: \u00fcberfallene Farm, keine Hinweise auf T\u00e4ter, M\u00e4nner tot, Frauen und Kinder vermisst. Eagan findet Trail, f\u00fchrt zu weiterer Farm. Sie folgen. Unterwegs Abzweig, Eagan meint, Gruppe habe sich geteilt, aber Spuren sind so verwischt worden, er kann nichts Genaues herausfinden. Folgen augenscheinlich gr\u00f6\u00dferer Gruppe, schicken kleinere Abordnung kleinerer Spur nach, Eagan bei denen weil schwerer zu finden. Verabredeter Treffpunkt letztes Lager.<br \/>\nKampf an zweiter Farm gegen Ostlinge, gewinnen Kampf, Aswig und andere aber verletzt, keine Gefangenen, da hartn\u00e4ckige Gegner. R\u00fcckzug ins Lager.<br \/>\nEagan mehrfach gefordert, jemand hat meisterhaft falsche F\u00e4hrten gelegt. An einer Stelle bemerkt er zu sp\u00e4t eine Falle, Tevnan ger\u00e4t hinein, Ludmar bleibt bei ihm zur\u00fcck, ihn ins Lager bringen, andere herlotsen. Eagan, Skalden, Rulavan und Foftron weiter. Bald wird klar: sind \u00fcber Flu\u00df, wahrscheinlich Ostlinge.  Nehmen Furt hin\u00fcber.  Wieder unklare Spurenlage. Eagan flucht und entschlie\u00dft sich, die Gruppe nochmal zu teilen. Er selbst nimmt die wahrscheinlichste Richtung, Foftron und Rula schickt er den Weg, auf dem er nichts erwartet. Sollen umkehren, wenn es klar falsche F\u00e4hrte ist, zu ihnen zur\u00fcck oder Verst\u00e4rkung holen, wenn nicht. Sch\u00e4rft er ihnen extra ein. Sind ja im Niemandsland und es ist unklar, wann Geol wieder folgen kann. Nicht zu weit vordringen, nur abkl\u00e4ren und zur\u00fcck.<br \/>\nRula und Tron finden sterbende alte Frau. Sie sagt ihnen, da\u00df die fremden Krieger die M\u00e4nner gnadenlos get\u00f6tet haben. Den Gefangenen wurde (in schlechter allgemeiner Sprache) gesagt, da\u00df die Frauen den Kriegern zum Preis geh\u00f6ren sollten, man die Kinder aber opfern wolle um Gl\u00fcck im Feldzug gegen andere nomadische Clans der Gegend zu erhalten. Die beiden alten Frauen lie\u00df man zum Sterben zur\u00fcck, eine schon dr\u00fcben, auf der anderen Seite. Foftron sieht rot, als er das h\u00f6rt und ihm dann noch die Alte unter den H\u00e4nden stirbt. Rulavan kann ihn mit M\u00fche zur\u00fcckhalten, sich auf das immer noch triefnasse Pferd zu schwingen und kopflos loszupreschen. &#8222;Siehst du denn nicht, da\u00df das eine Falle ist? Tron! Nicht!&#8220; Foftron atmet mehrmals durch und seine Hand krampft sich um die Z\u00fcgel der Stute. &#8222;Tron, sie haben es extra f\u00fcr die Gefangenen deutlich gesagt und dann die beiden Alten f\u00fcr uns zum Finden zur\u00fcckgelassen, da bin ich sicher, sonst h\u00e4tten sie sie get\u00f6tet und nicht&#8230;. so zugerichtet. An welche Gottheit die auch immer glauben&#8230; eine, die das Kriegsgeschick lenkt, die akzeptiert doch keine Kinder als Opfer&#8230;. Krieger&#8230; ja, das eher. Und indem sie uns das mit den Alten und den Kindern und den Frauen vorsetzen, was erreichen sie da? Wir alle fr\u00f6hlich hinterher&#8230;&#8220; Rulavan sch\u00fcttelt energisch den Kopf. &#8222;Aber ersticken sollen sie an ihrer eigenen Schl\u00e4ue! Grad dadurch, da\u00df sie die Frau hier zur\u00fcckgelassen haben, wird das mit der Falle deutlich. Komm, wir sagen Eagan Bescheid und holen Captain Taernedden, er wird schon wissen, wie er ihnen beikommt.&#8220; Rulavan hat sich bereits auf sein eigenes Tier geschwungen und ist ein paar Schritte den Flu\u00df hinabgeritten, als ihm klar wird, da\u00df Foftron ihm nicht folgt. Er h\u00e4lt an und sieht ihn ihm zuwinken, dann die Stute auf die F\u00e4hrte der Gegner setzen. &#8222;Was um alles&#8230;!&#8220; Eilig galoppiert er ihm nach. &#8222;Was denkst du, was du hier tust? Hast du mir nicht zugeh\u00f6rt?!&#8220; schreit er ihn an. Foftron h\u00e4lt den Kopf gesenkt. &#8222;Ich habe dich geh\u00f6rt, Rula. Reit zur\u00fcck, reit&#8216; zu Eagan, hol den Captain. Aber ich mu\u00df diesen Weg gehen.&#8220; &#8222;Aber&#8230; aber warum&#8230;? Das wollen sie doch!&#8220; Foftron h\u00e4lt an und schaut ihn direkt an. &#8222;Nat\u00fcrlich. Aber wei\u00dft du, wie weit Eagan schon fort ist? Wei\u00dft du, wie weit unser letztes Lager von hier ist? Auf der anderen Seite des Flusses? Es vergeht zuviel Zeit, Rula. Die Alte hat es deutlich gesagt. Zum Vollmond werden sie das Ritual durchziehen, und das ist heute Nacht. Haben sie daf\u00fcr Krieger: sch\u00f6n und gut. Und wenn nicht? Und was ist mit den Frauen, sobald die Kerle ihr Ziel erreicht haben? F\u00fcr alle die Menschen von der Farm, selbst wenn Captain Taernedden danach jeden einzelnen von denen erwischt: F\u00fcr all die kommt er zu sp\u00e4t. Er schafft es nie bis heute Nacht. Hol ihn. Ich werde sehen, was ich tun kann, um die Kerle bis dahin aufzuhalten.&#8220; &#8222;Das wirst du nicht!&#8220; Rulavan greift ihm ins Geschirr. &#8222;Wir wissen doch gar nicht, was dran ist an dem, was die Alte gesagt hat. Wir wissen nicht, ob sie den Kindern \u00fcberhaupt etwas antun. Vielleicht wollen sie sie mitnehmen und heute Nacht geschieht nichts, ausser, da\u00df sie schlafen und der Captain kommt sehr wohl noch zur rechten Zeit. Wir wissen es nicht!&#8220; Foftron schaut ihn nachdenklich an und scheint einzulenken. &#8222;Du hast Recht.&#8220; Rulavan atmet auf. &#8222;Dann lass uns jetzt&#8230;&#8220; Foftron unterbricht ihn. &#8222;Mit etwas Gl\u00fcck gelange ich dorthin, sehe, da\u00df die Gefangenen nicht in Lebensgefahr sind und kann abwarten. Aber solange wir nicht sicher sind, ob den Gefangenen nicht die Zeit davon l\u00e4uft&#8230; wir sind die Einzigen, die nah genug sind, um etwas zu unternehmen. Ich mu\u00df dorthin, Rula.&#8220; Rulavan bei\u00dft die Z\u00e4hne zusammen und schluckt einige Male. Noch immer h\u00e4lt er Foftrons Z\u00fcgel. &#8222;Du magst ja Recht haben&#8230; aber was k\u00f6nnen wir zwei schon ausrichten?&#8220; Foftron runzelt die Stirn. &#8222;Mir wird schon etwas einfallen. Ich habe nicht vor, mich offen in ihr Lager zu st\u00fcrzen. Nun lass schon los und reite zu Eagan.&#8220; Rulavan sch\u00fcttelt den Kopf. &#8222;Bei dem Irrsinn lasse ich dich nicht auch noch allein reiten. Eagan wird merken, da\u00df er der falschen F\u00e4hrte folgt. Er wird den Captain benachrichtigen. Die kommen uns auch nach, ohne da\u00df ich zur\u00fcckreite.&#8220; Foftron studiert das Gesicht seines besten Freundes. Er kennt ihn lange genug, um zu wissen, da\u00df er ihn nicht umstimmen wird, genausowenig, wie es Rulavan gel\u00e4nge, ihn von seinem Vorhaben abzubringen. &#8222;Gut. Dann eben zusammen,&#8220; sagt er. Rulavan gibt dem Pferd den Kopf frei und sie machen sich auf den Weg. &#8222;Das ist SO deutlich eine Falle&#8220;, murmelt er nach kurzer Zeit. &#8222;Wie wollen wir merken, wann wir abbremsen m\u00fcssen? Schau, sie haben sich ab hier gar keine M\u00fche mehr gegeben, ihre Spuren zu verwischen, damit wir umso schneller dorthin gelangen, wo sie auf uns warten.&#8220; Foftron lacht. &#8222;Denk nach! Hier steigt das Gel\u00e4nde stetig an, dort hinten wird es felsig und \u00f6d und zerkl\u00fcftet. Wo w\u00fcrdest du warten? Ehe wir die Felsen erreichen suchen wir ein Versteck f\u00fcr die Pferde und tasten uns vorsichtig weiter.&#8220;<\/p>\n<p>Es waren nur wenige Krieger im Lager ihrer Gegner. Die \u00fcbrigen lauerten den Rohirrim auf, von denen sie hofften, da\u00df sie ihrer Spur folgen w\u00fcrden. Foftron schnaufte w\u00fctend, als er sich wieder mit Rulavan traf. &#8222;Sie reden \u00fcber das Ritual heut Nacht. Sie werden sie t\u00f6ten, wenn sie nicht vorher unsere Gruppe erwischen, und sie freuen sich darauf, was sie vorher mit ihnen anstellen werden.&#8220; Rulavan sah ihn ungl\u00fccklich an. &#8222;Ich habe \u00c4hnliches auf meiner Seite geh\u00f6rt.&#8220;<br \/>\n&#8222;Wir k\u00f6nnen nicht warten, bis der Captain kommt. Die Gelegenheit ist jetzt g\u00fcnstig, Rula. Vielleicht bekommen wir sie sogar ohne Kampf heraus.&#8220; Rulavan be\u00e4ugte das Zelt, in dem man die Gefangenen untergebracht hatte, und dessen Lage im Lager. &#8222;Vielleicht&#8220;, stimmte er zu. &#8222;Wenn ich dort dr\u00fcben (er wies auf den \u00f6stlichen Ausgang) f\u00fcr Ablenkung sorge. Aber sobald sie merken, da\u00df die Gefangenen fort sind, bricht hier die H\u00f6lle los. Und wir werden nicht sie und noch dazu eine Handvoll Pferde unbemerkt herausbekommen, Tron. Wir kommen hier nicht schnell genug weg, selbst, wenn wir sie befreit bekommen.&#8220; &#8222;Hmm, dar\u00fcber habe ich auch schon nachgedacht. Aber wir m\u00fcssen es ja gar nicht bis zum Flu\u00df vor den Ostlingen her schaffen. Nur bis weiter in die Felsen hinein. Komm, wir sehen uns an, wie hier die Wege laufen und wo wir ein gutes Versteck finden, da\u00df sich von zwei M\u00e4nnern verteidigen l\u00e4sst, bis der Morgen anbricht.&#8220;<br \/>\nAm sp\u00e4ten Nachmittag waren sie zur\u00fcck. Tron war hochzufrieden, da\u00df er sowohl einen brauchbaren Fluchtweg als auch ein m\u00f6gliches Versteck gefunden hatte. Ihren Plan hatten sie mehrfach in allen Einzelheiten und mit m\u00f6glichen Varianten durchgesprochen. Es war gewagt, aber es schien durchf\u00fchrbar. Die Gegner waren zu sehr fixiert auf die Richtung zum Flu\u00df hin, aus der sie die Rohirrim erwarteten. Den riesigen Zweih\u00e4nder legte er versteckt an ihrem Fluchtweg ab, er w\u00fcrde ihn nur behindern. Tron wartete, bis Rulavan ins Unterholz geglitten und etwas Zeit vergangen war, ehe er sich auf seine Position begab. Dem Zelt der Gefangenen n\u00e4herte er sich erst, als er h\u00f6rte, da\u00df Rulavan die Wachen erfolgreich abgelenkt hatte. Nun mu\u00dfte alles schnell gehen.<br \/>\nUnd ihr Plan ging auf.<br \/>\nRulavan erwartete sie bereits am Rande des Lagers, bereit, eine verletzte Frau zu st\u00fctzen. Doch da schrie eines der Kleinkinder auf dem Arm seiner Mutter auf, und obwohl die Frau das Ger\u00e4usch sofort abd\u00e4mpfte war der Schaden angerichtet. Im Lager wurde Alarm gegeben, viel zu fr\u00fch, als da\u00df sie unbemerkt ihr Versteck erreichen konnten. Jede Deckung vernachl\u00e4ssigend rannten sie los, denn Foftron wollte wenigstens noch den Engpass ihres Weges erreichen. Die Stelle, die ein einzelner Mann eine Zeitlang gegen eine \u00dcbermacht halten konnte.<br \/>\nEs bestand kein Zweifel in seinen Gedanken, da\u00df er dieser Mann sein w\u00fcrde. &#8222;Rula, bitte! Z\u00f6gere nicht, bring sie weiter, ihr m\u00fc\u00dft das Versteck erreichen, nur dann habt ihr eine Chance!&#8220; Doch Rulavan z\u00f6gerte. &#8222;Sieben Kinder&#8220;, sagte Tron eindringlich, &#8222;&#8230;die viel weniger Jahre erlebt haben als du oder ich. Lauft.&#8220; Rulavan nickte mit zusammengebissenen Z\u00e4hnen, denn er wu\u00dfte nichts zu entgegnen, nahm ein kleineres Kind auf den Arm und f\u00fchrte die Gruppe weiter.<\/p>\n<p>Als er die Stimmen und die eiligen Schritte der Verfolger hinter sich h\u00f6rte, wu\u00dfte er, da\u00df Tron gefallen war. Er verbiss sich einen Aufschrei. &#8222;Ihr m\u00fcsst euch aufteilen,&#8220; rief er stattdessen den Frauen zu, denn sie hatten das vorgesehene Versteck noch nicht erreicht. &#8222;Lauft, flieht weiter, aber jeder in eine andere Richtung. Lauft bergab, Richtung Flu\u00df, oder versteckt euch, wenn ihr ein gutes Versteck findet. Die Dunkelheit kommt bald und ehe es hell wird werden auch unsere M\u00e4nner hier sein.&#8220;<br \/>\nOhne Z\u00f6gern nahmen die Frauen die Kinder an die Hand und verteilten sich. Eine verharrte noch kurz bei Rulavan und legte ihm ihre Hand auf seinen Arm. &#8222;Danke.&#8220; Dann rannte auch sie. Er blieb. Seine Position war bei weitem nicht so gut, wie es Foftrons gewesen war. Dies Tal war breiter und durch einen allein nicht lange zu halten. Er w\u00fcrde ihnen nicht viel Zeit herausschinden k\u00f6nnen, in der sie sich verstecken konnten. Und noch war es nicht Abend. Noch war genug Licht, da\u00df die Feinde die Spur der Frauen finden konnten&#8230; wenn wenigstens einige entkamen&#8230; wenn wenigstens einige solange unentdeckt blieben, bis der Captain da war&#8230;<br \/>\nZum Gl\u00fcck blieb ihm keine Zeit, weiter \u00fcber das Kommende nachzudenken. Er mu\u00dfte handeln und ging hinter einem Fels in Deckung, legte das Schwert bereit und spannte den Bogen. Bald m\u00fc\u00dften die ersten zu sehen sein&#8230;<br \/>\nEr k\u00e4mpfte wie noch nie zuvor in seinem Leben, nunmehr ohne jegliche R\u00fccksicht auf sich selbst. Zwei Pfeile der Sch\u00fctzen, die seine Deckung umgangen und auf ihn geschossen hatten ehe ihre eigenen Krieger so nahe waren, da\u00df dies zu gef\u00e4hrlich wurde, steckten in seiner Schulter und seinem Arm. Er beachtete sie nicht. Eine ihm bis dahin v\u00f6llig unbekannte Wut trieb ihn an. Tron war gestorben und er w\u00fcrde ihm folgen, aber noch nicht! Noch w\u00fcrde er soviele von diesen Kerlen niedermachen, wie er nur konnte&#8230; jeder einzelne, der den Frauen nicht mehr schaden konnte, war ein Gewinn! Manche liefen vorbei an den K\u00e4mpfenden, wollten bereits den Fliehenden nach, aber er wirbelte zu jedem herum, den er sah, und hieb nach ihnen. Ganz gleich, was er selbst daf\u00fcr einsteckte. Hauptsache, er hatte den Gegner zielsicher am Weiterkommen gehindert. Aber sie zogen daraufhin nur einen gr\u00f6\u00dferen Bogen um ihn und \u00fcberlie\u00dfen es ihren Kameraden, es zu beenden. Wille h\u00e4lt einen Mann nur eine gewisse Weile auf den Beinen. Er sackte in die Knie und sah hoch, seinem Gegner in die Augen, das Schwert noch immer abwehrbereit in der Hand, auch wenn er wu\u00dfte, da\u00df er dessen Schlag nicht w\u00fcrde abwehren k\u00f6nnen. Doch der Mann verlor das Interesse an ihm. Sein Kopf schnellte hoch und er sprang von Rulavan fort als die M\u00e4nner, die den Frauen durch das Tal gefolgt waren, schrille Alarmrufe ausstie\u00dfen, gefolgt von Kampfesl\u00e4rm. Mit einem Fluch sammelte er die Krieger in der N\u00e4he um sich und rannte los, den anderen zu Hilfe kommend.<br \/>\n&#8218;Der Captain? Wie kann er hier sein? Wie kann er uns hier gefunden haben? Eagan, wie hast du das fertiggebracht?&#8216; Rulavan hockte keuchend da, eine Hand um den Knauf des Schwertes verkrampft und es als St\u00fctze mi\u00dfbrauchend, unf\u00e4hig, sich zu erheben. Er konnte nicht begreifen, was geschah. Ungl\u00e4ubig sah er zu, wie die gegnerischen Krieger schreiend aus dem Tal zur\u00fcckkehrten, in wilder Flucht vor dem, was hinter ihnen war. Einige waren wohl zur\u00fcckgeblieben, um die Verfolger aufzuhalten. Es dauerte etwas, die letzten der Krieger waren an ihm vor\u00fcber und f\u00fcr einen Moment war es still um ihn, dann jedoch h\u00f6rte er Pferdehufe auf hartem Boden trommeln. &#8218;Captain&#8230;&#8216; dachte er. Aber die Tiere, die an ihm vor\u00fcberpreschten, waren dunkel, struppig und klein, und dunkel waren auch ihre Reiter. &#8218;Ein anderer Clan&#8230; wir sind mitten in eine Fehde von Ostlingen hineingeraten&#8216;, dachte er und sein Herz sank. &#8218;Wer auch immer von denen die Oberhand beh\u00e4lt, uns hilft das wenig.&#8216; Er erinnerte sich, da\u00df dort, wo sich das Tal \u00f6ffnete, mehrere Wege zum Lager f\u00fchrten. Der k\u00fcrzeste davon war der schmale Durchgang, den Foftron gew\u00e4hlt hatte. Den w\u00fcrden auch die fliehenden Gegner nehmen. Die Berittenen mu\u00dften au\u00dfen entlang. Seine Gedanken nahmen an Fahrt auf. &#8218;Vielleicht hilft es uns doch&#8230; sie werden eine Weile miteinander besch\u00e4ftigt sein&#8230;&#8216; Jetzt waren auch die berittenen Verfolger fast an ihm vor\u00fcber. Noch hatte niemand von ihm Notitz genommen und den Lauf seines Tieres gebremst. Sie wichen den Verletzten aus oder ritten sie nieder. Er dr\u00fcckte sich gegen den Fels in seinem R\u00fccken, hoffend, da\u00df er etwas Schutz vor den Hufen bot und da\u00df sie vor\u00fcberzogen. &#8222;Daerrod! F\u00fchr&#8216; deine Schar den linken Weg zum Lager!&#8220; befahl jemand ganz in der N\u00e4he. Eine junge Stimme, und er erkannte sie. &#8222;Orahan&#8230;&#8220;<br \/>\nSein Ruf war zu leise, als da\u00df Orahan ihn geh\u00f6rt h\u00e4tte. Sein Freund trieb sein Tier an dem Felsen vorbei ohne ihn zu bemerken, seine Leute teilten sich in zwei Gruppen und verschwanden bald aus Rulavans Blickfeld. Wieder wurde es still um ihn. Er blinzelte und begann zu begreifen, da\u00df er \u00fcberlebt hatte. Einige seiner Wunden bluteten arg, und er machte sich daran, sie notd\u00fcrftig zu verbinden. Unschl\u00fcssig sah er das Tal entlang und dann dorthin, wo Orahan verschwunden war.  &#8218;&#8230;mu\u00df zu den Frauen&#8230; m\u00fcssen weiter, solange die hier besch\u00e4ftigt sind&#8230;hoffentlich&#8230;. hoffentlich gewinnt Orahan, hoffentlich haben der \u00dcberfall und Tron und ich sie schon genug Leute gekostet und Orahan macht alle nieder&#8230;&#8216;, dachte er. Aber er wu\u00dfte es nicht. Und er fand kaum die Kraft, aufzustehen. &#8218;Bin den Frauen keine Hilfe&#8230; behindere sie nur&#8230;. Orahan ist keine Gefahr f\u00fcr sie, aber das wissen sie nicht&#8230; und er wei\u00df nicht, da\u00df sie hier sind, wer sie sind&#8230; mu\u00df&#8230;. mu\u00df zu ihm, er mu\u00df&#8230; er mu\u00df sich um sie k\u00fcmmern, wenn er kann. Sie sind doch auch verletzt und ersch\u00f6pft. Sie werden seine Hilfe brauchen. Und wenn die anderen gewinnen&#8230; ist soundso alles zu sp\u00e4t.&#8216; M\u00fchsam k\u00e4mpfte er sich auf die F\u00fc\u00dfe und wankte den Weg entlang, den er gekommen war, vorbei an M\u00e4nnern, die er get\u00f6tet hatte oder die Orahans Kriegern im Weg gewesen waren. Aus der Richtung des Lagers drangen Schreie. &#8218;Bis ich dort angekommen bin, ist der Kampf entschieden&#8216;, dachte er, st\u00fctzte sich an einem Fels ab und wartete, da\u00df sein Schwindelgef\u00fchl nachlie\u00df und er weiterkonnte.<br \/>\nIhn schauderte, als er die schmale Schlucht erreichte. Orahan war auf der anderen Seite und der Weg au\u00dfen herum war weit. Sicher war jetzt niemand am Ausgang postiert, aber irgendwo dort drinnen&#8230; &#8218;Selbst, wenn ich nicht mehr bis zu Orahan durchhalte&#8216;, dachte Rulavan, dem immer wieder Punkte wie Schnee vor den Augen tanzten, &#8218;&#8230;dann kann ich wenigstens dir die letzte Ehre erweisen, mein Freund&#8230;&#8216;<br \/>\nEr fand ihn. Er sank bei ihm nieder und er w\u00e4re wohl nicht so bald wieder aufgestanden, wenn Orahan nicht nach dem Kampf darangegangen w\u00e4re, die Gegend zu sichern.<br \/>\nSein Sp\u00e4her hatte ihm au\u00dfer Atem gemeldet, da\u00df jemand die Gegner aufgescheucht hatte, da\u00df es dort Alarm gegeben habe. Daraufhin war er \u00fcbereilt aufgebrochen, obwohl er noch nicht alle versammelt gehabt hatte, die ihm bei dem Angriff hatten helfen sollen. Die Gelegenheit schien g\u00fcnstig. Und nun waren alle tot, es hatte keine Gefangenen gegeben. Nicht von denen, die ihn vor \u00fcber zwei Jahren angegriffen hatten und seinen ganzen Clan beinahe ausgel\u00f6scht h\u00e4tten. Nicht von denen, die dasselbe anderen umherziehenden Familiengruppen angetan hatten, die in dieser Gegend nichts als ihre Ruhe und Abstand zur Politik des Ostreiches gesucht hatten. Orahans Schar bestand zu einem Gro\u00dfteil aus den \u00dcberlebenden der anderen Familien, die sich ihm angeschlossen hatten. Heute hatten sie alle endlich Rache nehmen k\u00f6nnen. Aber wer oder was hatte die Gegner \u00fcberhaupt erst so durcheinander gebracht?<br \/>\nSein Kundschafter deutete ihm die Spuren. &#8222;Eine Gruppe von Fl\u00fcchtenden, vielleicht Frauen, 5 oder 6, oder auch Jugendliche&#8230; Kinderf\u00fc\u00dfe&#8230; ein Mann &#8211; nein, der dort war nur kleiner als der andere&#8230; zwei M\u00e4nner&#8230; Sie sind dort hinein&#8230;&#8220; Der gro\u00dfe Krieger an Orahans Seite knurrte und schickte den Kundschafter unwirsch voran. Es war offensichtlich, weshalb die Gruppe diesen Weg genommen hatte und da sie auf der anderen Seite niemandem begegnet waren war er ziemlich sicher, was sie dort finden w\u00fcrden. Es dauerte nicht lange, und sie stie\u00dfen auf die Spuren eines Kampfes, stie\u00dfen auf tote M\u00e4nner. Sie waren von gewaltigen Schwerthieben niedergestreckt worden. &#8222;Der gr\u00f6\u00dfere Krieger hat sie gestellt, aber dann wurde er zur\u00fcckgedr\u00e4ngt,&#8220; sagte der Kundschafter. &#8222;Einer allein konnte an dieser Stelle viel Schaden anrichten, aber sie bestimmt nicht dauerhaft aufhalten&#8230; er wird&#8230; Orahan?&#8220; Sein Anf\u00fchrer hatte sich an ihm vorbeigeschoben und um die Biegung gesehen. Dann war er mit einem seltsamen Laut zusammengefahren und vorw\u00e4rtsgerannt. Seine M\u00e4nner folgten ihm \u00fcberrascht.<br \/>\n&#8222;Rulavan!&#8220;<br \/>\nLangsam hob der Gerufene den Kopf. Sein Blick war verschleiert. Orahan ging bei ihm in die Knie, auf Foftrons anderer Seite, und blickte die reglose Gestalt entsetzt an. &#8222;Oh bitte, nein&#8230;&#8220; sagte er.<br \/>\n&#8222;Er atmet&#8220;, seufzte Rulavan, &#8222;&#8230;aber immer flacher und&#8230; er h\u00f6rt mich nicht&#8230;&#8220; Und dann entlud sich all seine Frustration auf sein Gegen\u00fcber. &#8222;Du kommst zu sp\u00e4t!&#8220; schrie er ihn an. &#8222;Wenn du schon in der N\u00e4he warst, wieso bist du nicht eher gekommen? Eine halbe Stunde, eine Stunde eher, und dies w\u00e4re nicht passiert! Warum kommst du erst jetzt, verdammt! Orahan! Er h\u00f6rt mich nicht, und dabei warst du so nahe! Du&#8230;.&#8220; Orahan zuckte zur\u00fcck. Er hatte einen solchen Ausbruch von dem sonst so ruhigen Mann nicht erwartet. Und auch wenn er verstand, da\u00df der Schmerz aus Rulavan sprach, so machten ihn seine Worte doch w\u00fctend. Die Strahlen der untergehenden Sonne, die gerade jetzt ihren Weg in die Schlucht fanden, lie\u00dfen sein Haar aufflammen. &#8222;Ich kam, so schnell ich konnte! Wir kamen, ehe noch alle meine Krieger beisammen waren, und glaubst du, ich h\u00e4tte niemanden verloren dabei?!&#8220; &#8222;Ihr kamt genau im f\u00fcr euch richtigen Augenblick, du hattest doch Sp\u00e4her hier, wieso&#8230; wieso warst du nicht eher da?! Dachtest du: Lass die Rohirrim sie ruhig ablenken?!&#8220;<br \/>\nOrahan sch\u00fcttelte energisch den Kopf. &#8222;Wir sahen nicht, was sie aufgeschreckt hatte. Ich wu\u00dfte nichts von euch. Verdammt, glaubst du denn, ich w\u00e4re nicht sofort an eure Seite geeilt, wenn ich es gewu\u00dft h\u00e4tte?!&#8220;<br \/>\n&#8222;Das wei\u00df ich nicht, aber in jedem Fall warst du zu sp\u00e4t&#8220;, bellte Rulavan und ballte eine Faust.<br \/>\n&#8222;Nicht.&#8220;<br \/>\nFoftron hatte die Augen ge\u00f6ffnet und seine Hand schlo\u00df sich um Rulavans Faust. &#8222;Nicht&#8220;, wiederholte er sanft. Er griff mit der anderen Hand nach Orahans Rechter und hielt auch sie.<br \/>\nSeine beiden Freunde sahen erst ihn, dann sich verbl\u00fcfft an und schwiegen vor Scham, als ihnen klar wurde, da\u00df sie im Begriff gewesen waren, sich \u00fcber ihn hinweg an die Kehle zu gehen. Zerri\u00df ihre Freundschaft so schnell, kaum, da\u00df das verbindende Glied &#8230; nicht mehr da war? &#8222;Verzeiht mir&#8220;, fl\u00fcsterte Orahan. &#8222;Bitte, verzeiht mir, ich wu\u00dfte es nicht&#8230; ich&#8230;&#8220; Tron dr\u00fcckte seine Hand. Er war f\u00fcr den Moment zu ersch\u00f6pft, um zu sprechen. Rulavan standen Tr\u00e4nen in den Augen. &#8222;Ich wollte nicht&#8230; es&#8230;&#8220;<br \/>\n&#8222;Die Kinder?&#8220; unterbrach ihn Foftron kaum h\u00f6rbar. Rulavan schluckte und ri\u00df sich zusammen. &#8222;Ich habe sie fortgeschickt, sich zu verstecken, als der Kampf begann. Sie sind in Sicherheit. Die Frauen und die Kinder, ihnen ist nichts passiert, mach dir keine Sorgen. &#8211; Orahan, es tut mir leid, du kamst zur rechten Zeit. Sonst w\u00e4ren sie nicht in Sicherheit. Ich&#8230;&#8220; Trons Blick wanderte zu dem Pfeil, der noch immer in Rulavans Schulter steckte. &#8222;Ich werd&#8217;s schon schaffen&#8220;, versicherte der ihm daraufhin. Foftron l\u00e4chelte, dann wandte er den Kopf Orahan zu. &#8222;Bring sie heim. Und k\u00fcmmere dich von nun an um&#8230; mein Pferd&#8220;, bat er leise. Die Pause, die er gemacht hatte und sein Blick sagten Orahan deutlich, da\u00df er ihm nicht nur die Verantwortung f\u00fcr die Frauen und das Tier \u00fcbertrug. &#8218;K\u00fcmmere dich um Rulavan&#8216; hatte er vermieden, laut auszusprechen.<br \/>\n&#8222;Verlass&#8216; dich auf mich&#8220;, versprach Orahan ihm. Tron nickte schwach und schlo\u00df mit einem Seufzen die Augen.<br \/>\nSie sa\u00dfen bei ihm und hielten seine H\u00e4nde, w\u00e4hrend Orahans M\u00e4nner in respektvollem Abstand warteten.<br \/>\nAls es vor\u00fcber war, verlie\u00df Rulavan jegliche Kraft. Er w\u00e4re beinahe auf die verletzte Schulter gekippt, doch fing ihn Orahan geschickt auf. &#8222;Bring ihn zu Shem&#8220;, wies er den kr\u00e4ftigeren Krieger an. &#8222;Du warst damals nicht dabei&#8230; aber dieser Mann ist ein guter Freund von mir und ich will, da\u00df unser Shamane alles aufbietet, was er an Kunst besitzt. &#8211; Und du schickst mir Bagatur, Noyan und Tamerlad her. Sie sprechen die Sprache der Rohirrim und sollen mir helfen, die versteckten Frauen und Kinder zu finden. Ich werde hier Wacht halten, bis sie ankommen. Kenan mag sich Tr\u00e4ger w\u00e4hlen, die diesen gefallenen Krieger in Ehren ins Lager bringen. Er soll nicht in fremder Erde ruhen.&#8220;<\/p>\n<p>Es war eine helle Nacht. Der Vollmond war durch keinerlei Wolken verdeckt und hunderte von Sternen funkelten klar. Geol achtete nicht auf sie und war nur dankbar, da\u00df es hell genug war, um sie ihren Weg finden zu lassen. Da\u00df er dabei auf Eagan verzichten musste, den die Falle am Ende seines Weges ausser Gefecht gesetzt hatte, und da\u00df es so lange gedauert hatte, bis sie \u00fcber den Flu\u00df gekommen waren \u00e4rgerte ihn schon genug. Wenn die Jungen in Schwierigkeiten geraten waren, dann war er jetzt um Stunden zu sp\u00e4t um ihnen noch helfen zu k\u00f6nnen. Da kehrte Tevnan, der voraus gewesen war, eilends zu ihnen zur\u00fcck. &#8222;Reiter, eine ganze Gruppe!&#8220; rief er. &#8222;Sie n\u00e4hern sich in gem\u00e4chlichem Tempo. Und, Captain, sie tragen Fackeln.&#8220; &#8222;Fackeln?&#8220; stutzte Orswig. &#8222;In einer Nacht in der die Gr\u00e4ser Schatten werfen? Was f\u00fcr eine Teufelei ist das nun?&#8220; &#8222;Vielleicht keine Teufelei, eher das Gegenteil&#8220;, vermutete Aerwald. &#8222;Entweder f\u00fchlen sie sich sicher und allein in dieser Gegend oder sie wollen Aufmerksamkeit, soviel ist klar. Wieso sollten sie die wollen?&#8220; &#8222;Nun, weil sie der K\u00f6der sind, auf den wir uns st\u00fcrzen sollen&#8220;, knurrte Orswig. Sein Captain sch\u00fcttelte den Kopf. &#8222;Eine seltsame Taktik, denn so k\u00f6nnten wir sie von fern erschie\u00dfen und m\u00fc\u00dften ihnen gar nicht nachsetzen. &#8211; Tevnan, ich reite mit dir zur\u00fcck, wollen doch sehen, was die Fackeln uns zeigen. Aerwald, halte die M\u00e4nner bereit und folgt uns langsamer.&#8220;<br \/>\nDas Gel\u00e4nde war hier \u00fcbersichtlich, von einzelnen kleinen, mit Buschwerk bestandenen H\u00fcgeln \u00fcberzogen, ehe es zum felsigeren Teil in der Entfernung anstieg. Sie erhaschten einen guten Blick auf die Gruppe und Geol hielt den Atem an. Ganz vorn ging die gro\u00dfe, helle Stute, die Foftron geritten war. Das Tier war unverkennbar, doch hatte ihr Reiter kein flammend rotes Haar. Rechts und links von ihr waren Fackeltr\u00e4ger, und es waren dunkle Gestalten, die die Fackeln trugen. Tevnan zischte. &#8222;Sie haben Trons Pferd erbeutet. Und schau, dicht hinter ihr ist Rulavans Falbe.&#8220; Geol antwortete nicht. Er kniff die Augen zusammen und beobachtete. Dann keuchte er auf, als er das Zeichen erkannte, das an einigen Wimpeln flatterte. &#8222;Die Tosnach&#8230; Orahans Clan! Sind sie es wirklich oder ist das eine List?&#8220; &#8222;Ich denke nicht, da\u00df Orahan irgendeinem anderen Clan davon berichtet hat, wie er den Winter damals \u00fcberstanden hat,&#8220; meinte Tevnan. &#8222;Wieso also sollte ein fremder Clan sein Zeichen gegen uns nutzen?&#8220; Geol nickte. &#8222;Das sehe ich ein. Komm.&#8220;<br \/>\nEr ritt ihnen entgegen, hielt aber an, als er nahe genug war, da\u00df der Pfeil eines Bogensch\u00fctzen ihn erreichen konnte, und rief ihnen einen Gru\u00df zu. Sein Ruf wurde erwidert. Die Fackeltr\u00e4ger verhielten einige L\u00e4ngen vor ihm und mit ihnen der ganze Zug. Nur der Reiter der hellen Stute trieb sie noch bis zu Geol, ehe auch er anhielt.<br \/>\nGeol erkannte Orahan. Und die Tatsache, da\u00df er Foftrons Pferd ritt und einen halb-besinnungslosen Rulavan im Arm hielt lie\u00df ihn B\u00f6ses ahnen. Sie sahen einander nur an und schwiegen. Orahan gab ein Zeichen und einer nach dem anderen ritten Krieger voran, die eine Frau oder ein Kind bei sich im Sattel trugen. Sie setzten ihre Last jeweils vorsichtig bei Geol ab, hinter dem jetzt auch der Rest seiner M\u00e4nner aufschlo\u00df.  Dann kehrten sie wortlos in ihre Reihen zur\u00fcck.<br \/>\n&#8222;F\u00fcnf Frauen und sieben Kinder&#8220;, sagte Orahan. &#8222;Und sie w\u00e4ren nicht so heile hier angekommen, wenn Tron sie nicht bis zuletzt verteidigt h\u00e4tte.&#8220; Er winkte wieder und Kenan f\u00fchrte Rulavans Pferd heran. Ein Blick auf dessen Last sagte Geol genug.  &#8222;Eure Gefallenen sind ger\u00e4cht&#8220;, informierte ihn Orahan. &#8222;So wie auch die unsrigen. Die, die euch dies getan haben, sind nicht mehr, und auch ihr Name soll vergessen sein.&#8220; Er klang ernst und er wirkte, als sei sehr viel mehr Zeit vergangen als die etwas mehr als zwei Jahre, seit Geol ihn zuletzt gesehen hatte. Seit er noch fast ein Kind gewesen war, das fr\u00f6hlich und neugierig \u00fcberall dort auftauchte, wo Rulavan und Foftron waren. Geol nahm die Z\u00fcgel des Falben aus Kenans Hand entgegen.<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/ScreenShot42472a-e1487749893759.jpg\" rel=\"lightbox[6268]\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/ScreenShot42472a-e1487749893759-300x229.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"229\" class=\"alignnone size-medium wp-image-6278\" srcset=\"https:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/ScreenShot42472a-e1487749893759-300x229.jpg 300w, https:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/ScreenShot42472a-e1487749893759-768x587.jpg 768w, https:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/ScreenShot42472a-e1487749893759-39x30.jpg 39w, https:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/ScreenShot42472a-e1487749893759-475x363.jpg 475w, https:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/ScreenShot42472a-e1487749893759-400x306.jpg 400w, https:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/wp-content\/uploads\/2017\/02\/ScreenShot42472a-e1487749893759.jpg 942w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Damals. 2997, Juli Ablauf: \u00fcberfallene Farm, keine Hinweise auf T\u00e4ter, M\u00e4nner tot, Frauen und Kinder vermisst. 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