{"id":4544,"date":"2016-06-09T08:19:40","date_gmt":"2016-06-09T06:19:40","guid":{"rendered":"http:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/?page_id=4544"},"modified":"2017-01-04T05:39:44","modified_gmt":"2017-01-04T04:39:44","slug":"the-black-gate","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/?page_id=4544","title":{"rendered":"The Black Gate"},"content":{"rendered":"<p>Glimpses: (bitte gern mit den Glimpses auf andere Charaktere f\u00fcllen, zum Beispiel auf unseren Herrn Barden oder Hamnath)<\/p>\n<p>Sie waren dem Austausch ihrer Anf\u00fchrer mit dem Sprecher Saurons gespannt gefolgt. Nun kehrten ihre Leute zur\u00fcck. Ganz gleich, was ihr Plan gewesen war: Der Zauberer hatte es abgelehnt, klein beizugeben und der Klang seiner Stimme war ihm noch im Ohr, wenn auch seine Worte nicht bis zu Lorron gedrungen waren. Er richtete seine Aufmerksamkeit auf Eomer, der wiederum des Herrn Aragorns Befehl abwartete.<br \/>\nSichert die H\u00fcgel, bildet einen Kreis! Lorron hatte es nicht anders erwartet, sie waren bereits in Position.<br \/>\nEs dauerte nicht lange, bis der Feind heranstr\u00f6mte. Kaum war das Tor ge\u00f6ffnet worden drang Welle auf Welle daraus hervor. Von allen Seiten kamen Rufe, str\u00f6mten weitere Heere des Feindes und die Nazgul blieben nicht l\u00e4nger hoch oben. Sie stie\u00dfen mit schrecklichem Gekreisch herab.<br \/>\n&#8222;Lorron&#8230;&#8220; keuchte Tjoren. Es war das Eine, zu wissen, da\u00df sie einer \u00dcberzahl gegen\u00fcberstehen w\u00fcrden, aber etwas v\u00f6llig anderes, diese Mengen zu sehen. Niemals nie hatten sie so viele Feinde irgendwo versammelt gesehen. &#8222;Heute ist der Tag an dem wir ihnen alles heimzahlen werden, was sie uns angetan haben&#8220;, knurrte Lorron. &#8222;Wenn sie herankommen, werden die ersten Reihen allein vom Druck der Nachfolgenden auf unseren Speeren enden. Und danach&#8230; es k\u00f6nnen immer nur soviele vor einem stehen&#8230;&#8220; Ein gef\u00e4hrliches Glitzern leuchtete in seinen Augen. &#8222;Sie liefern Nachschub f\u00fcr unsere Waffen, Tjoren, genug Nachschub&#8230; und dieser eine Mann hier hat vor, sie hunderte zu kosten&#8230; er hat vor, seine Freunde hinter einem Wall aus ihren Leibern zu sichern&#8230; da kommen sie&#8230;!&#8220; Tjoren schnaufte. Lorron hatte Recht: Jetzt und hier! &#8218;F\u00fcr meine Familie&#8230; meine Freunde&#8230; Aerwald&#8216;, dachte er, als er sich bereitmachte, dem Ansturm zu begegnen.<\/p>\n<p>Haram, als er die Mengen kommen sah, griff nach Vilheiths Hand und dr\u00fcckte sie, wortlos, den Blick nach vorn gerichtet. Es war eine Zusicherung an sie beide. Was auch immer geschah: Sie waren hier, zusammen.<\/p>\n<p>Das war also, was Urvun gemeint hatte.\u00a0 Vilheith presste die Lippen fest aufeinander, als der Tod von allen Seiten auf sie einst\u00fcrmte. Sie hatte ihren Tod auf dieser Reise schon mehrfach erwartet, doch nie schien er so greifbar nahe zu sein wie jetzt. Fast h\u00e4tte sie \u00fcber sich selbst gelacht, wie sie damals in Isengard die Armee des verfluchten Zauberers f\u00fcr gro\u00df hatte halten k\u00f6nnen. Damals, in einem anderen Leben.<br \/>\nSie sp\u00fcrte Harams Hand und ihr fielen ihre Worte wieder ein, als sie sich in Korhals Dorf von ihm verabschiedet hatte. &#8218;In einem anderen Leben h\u00e4tte ich f\u00fcr dich gek\u00e4mpft&#8230;&#8216; Daran hatte sich nichts ge\u00e4ndert und sie erwiderte seine Geste.<br \/>\nAllenfalls versp\u00fcrte sie Bedauern, dass dieses andere Leben nicht mehr lange w\u00e4hren mochte&#8230;<br \/>\nNie h\u00e4tte sie erwartet, zwischen M\u00e4nnern, die seit unz\u00e4hligen Jahren Todfeinde ihres Volkes und auch ihrer selbst waren, etwas zu finden, dass sie seit dem \u00dcberfall auf ihr Dorf damals verloren geglaubt hatte.\u00a0 Nicht die st\u00e4ndige Wachsamkeit unter angeblichen Verb\u00fcndeten wie bei den Drachen, sondern Akzeptanz, Freundschaft&#8230; und mehr, wenn sie bereit dazu w\u00e4re&#8230;<br \/>\nAls sie den Rohirrim auf ihrem Ritt gen Osten gefolgt war, hatte sie bewusst verzichtet, \u00fcber eine m\u00f6gliche Zukunft nachzudenken. Ebenso wie auf dem Weg zu diesem Ort, wo sie ihr Schicksal ereilen w\u00fcrde. Es war ihr sinnlos erschienen und ein Teil von ihr gab ihr angesichts der anst\u00fcrmenden Feinde Recht.<br \/>\nDoch nun, am Ende des Weges, h\u00e4tte sie gerne gesehen, wohin er sie h\u00e4tte f\u00fchren k\u00f6nnte&#8230; sie beide.<\/p>\n<p>Serens Aufschrei, der abrupt endete, lie\u00df Tjoren zusammenzucken und herumfahren. Sein Gef\u00e4hrte lag unter einem&#8230; wasauchimmer&#8230; begraben und Ranulf war im Begriff, sich auf zwei weitere von denen zu st\u00fcrzen. Wissend, da\u00df der Junge ihnen niemals gewachsen sein w\u00fcrde packte ihn Tjoren mit einer Hand und wirbelte ihn hinter sich, w\u00e4hrend er mit der anderen den Schwung nutzte, um einen Schlag auf den vordersten Gegner zu f\u00fchren. &#8222;Hilf Seren!&#8220; befahl er, obwohl sie nicht wu\u00dften, ob der noch am Leben war. Ranulf gehorchte. Seren war nun in einem Bereich zwischen Tjoren und Lorron, und auch Jarl kam jetzt hinzu, um die offenere Seite zu decken, so da\u00df Ranulf es wagen konnte, ihn unter seinem Gegner hervorzuarbeiten.<br \/>\nSeren schnappte krampfartig nach Luft, als das Gewicht von ihm gerollt wurde. Etwas l\u00e4nger, und er w\u00e4re unter der Last erstickt&#8230; es gelang ihm noch nicht wieder, auf die Beine zu kommen. Ranulf baute sich bei ihm auf, denn das war, was sein Waffenmeister und sein Captain von ihm erwarteten. Der L\u00e4rm der Schlacht bet\u00e4ubte seine Ohren und sein Herz. &#8218;Wozu, Seren? Einen Moment, eine halbe Stunde? Es kann nicht mehr lange so gehen&#8230;&#8216; Der geschlossene Ring, den sie gebildet hatten, war l\u00e4ngst an mehreren Stellen durchbrochen und immer mehr Gegner drangen auf sie ein.<\/p>\n<p>Hamnath&#8230; (kommt noch)<\/p>\n<p>&#8222;Die Adler!&#8220; rief jemand. &#8222;Die Adler kommen!&#8220;<br \/>\nViele schauten nun nach oben. Es schien als k\u00e4men die gro\u00dfen Adler auf einem frischen Wind herangesegelt&#8230; und dann geschahen viele Dinge gleichzeitig&#8230; In seinem halb-bet\u00e4ubten Zustand nahm Ranulf alles wahr als sei er ein unbeteiligter Zuschauer.<br \/>\nWilde Rufe, hoffnungsvolle Rufe und Kampfansagen brachen aus hunderten Kehlen seiner Kameraden hervor, als sie mit neuer Kraft auf ihre Gegner eindrangen. Der Zauberer rief etwas. Die Erde bebte. T\u00fcrme und Tor st\u00fcrzten. Die Luft war voller Dunst und Staub. Horden von Orks und Scharen von Goblins rannten kopflos davon. Die Menschen des Westens hatten alle Furcht verloren, als sie sich nur mehr den Menschen aus Saurons Heer gegen\u00fcbersahen, get\u00e4uschten, w\u00fctenden Menschen, von denen viele rannten, viele sich zum Kampf stellten um ihrerseits nun lieber k\u00e4mpfend zu sterben, als sich, so wie einige, zu ergeben.<br \/>\nEtwas in ihm begriff, da\u00df sie durch irgendein unverst\u00e4ndliches Wunder&#8230; gesiegt hatten? \u00dcberleben w\u00fcrden?<br \/>\nNoch glaubte er es nicht ganz. Das, was den anderen ihre Kraft gab, \u00fcberw\u00e4ltigte ihn dergestalt, da\u00df er an Serens Seite niedersank und zusah, wie sich die anderen den H\u00fcgel hinab auf die Feinde st\u00fcrzten. Tjoren hielt kurz bei ihm, sagte etwas zu ihm, das er aber nicht wahrnahm. Er nickte nur aus Reflex, doch Tjoren schien es als Antwort zu nehmen und schlo\u00df sich den \u00fcbrigen an. Es waren in unmittelbarer Umgebung keine lebenden Feinde mehr \u00fcbrig.<br \/>\nSeren keuchte vor Schmerzen und griff nach Ranulfs Schulter, um sich daran hochzuziehen und in eine sitzende Position zu kommen. An ihn gelehnt blickte er sich um. Er l\u00e4chelte unter Tr\u00e4nen. &#8222;Sieh nur&#8230;&#8220; fl\u00fcsterte er. &#8222;Sieh nur&#8230; wir haben das Ende der Dunkelheit erlebt, Ranulf&#8230;&#8220;<br \/>\nRanulf sah es, und er sah an Serens Reaktion, da\u00df er nun etwas empfinden sollte: Freude, Triumph, das Gl\u00fcck, \u00fcberlebt zu haben&#8230;<br \/>\naber da war nur eine seltsame Leere in ihm&#8230; die ihm nicht einmal Angst machte. Er f\u00fchlte gar nichts, ausser, da\u00df ihm das Herz bis zum Hals klopfte und er sich etwas dar\u00fcber wunderte. Er war doch nicht gerannt?<\/p>\n<p>Lorron came bounding up the hill. &#8222;Ranulf! Seren!&#8220; He knelt in front of them, one hand on Ranulf&#8217;s left shoulder and one on Seren&#8217;s right. &#8222;Thank the ancestors&#8220;, he exclaimed, &#8222;You&#8217;re both alive. Tjoren said you&#8217;d stayed here, Ranulf, but&#8230; it took a long while till I was back here, I&#8217;m sorry&#8230; Seren&#8230; how bad is it? Can you walk if we help you?&#8220; Seren nodded. &#8222;Probably, Captain&#8220;, he said through clenched teeth. &#8222;Fight didn&#8217;t kill me, rest of this day now won&#8217;t, either. No. Not today.&#8220; He gave a faint smile. &#8222;Don&#8217;t look so worried. I&#8217;ll see the dawn, it isn&#8217;t just a wild hope. My pal here patched up what was bleeding as best he could. Just give me a moment.&#8220; Ranulf couldn&#8217;t of course have done anything to mend Seren&#8217;s broken bones, Lorron knew that. He thought about sending for a stretcher when he saw the faraway look on Ranulf&#8217;s face. &#8222;Ranulf?&#8220; He got no answer. Seren sighed. &#8222;He&#8217;s been like that for some time now. Not quite here. Seen too much, I guess.&#8220;<br \/>\n&#8222;Ranulf&#8220;, Lorron tried again, one of his hands still resting on the young man&#8217;s shoulder, the other one on the back of his head, to comfort him. &#8222;Ranulf, look at me.&#8220;<br \/>\nHe did. He heard the concern in Lorron&#8217;s voice, but&#8230; &#8222;Captain&#8220;, he said, &#8222;I &#8230; know we won. I know it&#8217;s great. Only&#8230; I can&#8217;t feel happy&#8230; not even sad when I look at the dead&#8230; it&#8217;s all&#8230;distant somehow.&#8220; His voice held as much irritation as fear. &#8222;What&#8217;s wrong with me?&#8220; He was shivering. Lorron drew him closer. &#8222;Don&#8217;t worry&#8220;, he said quietly, his forehead only inches from Ranulf&#8217;s. &#8222;You needed to shield yourself. It will pass. We&#8217;ve been given a great gift today. Greater than our lives, even. It&#8217;s a new start, Ranulf. Before, all was tinged by the darkness that drew everyone in, even the old king, for a while, even your father. It wasn&#8217;t their fault. The darkness was to blame and now&#8230; it is gone. Tomorrow will be brighter. We got a young king. We got a home. Rohan will return to its olden glory, you&#8217;ll see. A little patience. You can rest now, and what was hurt will heal, I assure you it will. Help me get Seren to Hamnath, sleep, and some day soon you&#8217;ll wake up and look forward to getting up.&#8220; &#8222;You believe that?&#8220; Ranulf sounded unsure of it. &#8222;I do&#8220;, nodded Lorron. &#8222;You know why? &#8218;Cause you&#8217;re stronger than you sometimes think you are and you&#8217;re not alone, that&#8217;s why.&#8220; Ranulf wasn&#8217;t convinced yet. But he got up and bent over Seren. &#8222;Well, we&#8217;ll see,&#8220; he said.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Glimpses: (bitte gern mit den Glimpses auf andere Charaktere f\u00fcllen, zum Beispiel auf unseren Herrn Barden oder Hamnath) Sie waren dem Austausch ihrer Anf\u00fchrer mit dem Sprecher Saurons gespannt gefolgt. Nun kehrten ihre Leute zur\u00fcck. 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