{"id":4535,"date":"2016-06-07T19:54:50","date_gmt":"2016-06-07T17:54:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/?page_id=4535"},"modified":"2016-06-16T07:53:23","modified_gmt":"2016-06-16T05:53:23","slug":"februar-3019-nach-mine","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/?page_id=4535","title":{"rendered":"Februar 3019, nach Mine"},"content":{"rendered":"<p>Rulavan stolperte \u00fcber das Ger\u00f6ll in der Mine, fing sich wieder, st\u00fctzte den Mann an seiner Seite, der ebenso ersch\u00f6pft war wie er und<br \/>\nnoch dazu eine tiefe Wunde am Oberk\u00f6rper hatte. Der Lumpen, den er aufgepresst hielt, war blutig.<br \/>\nSie hatten die Orks an der Schmiede \u00fcberrumpelt und mehr mit aufgestauter Wut als Verstand die, die den ersten Angriff \u00fcberstanden hatten, so in Schrecken versetzt, dass sie sie vor sich hertreiben konnten, in die Richtung, aus der Lorron mit seiner Gruppe kommen mu\u00dfte. Und er war gekommen. Wilde Freude hatte Rulavan erf\u00fcllt, als er die gro\u00dfe Gestalt im Halbdunkel der Fackeln hatte k\u00e4mpfen sehen. &#8222;Den Schlag hat Aerwald ihm beigebracht&#8220;, hatte er gedacht, &#8222;und das war Harams Wirbel. Das ist unser Junge, so, wie wir ihn kennen! Er ist zur\u00fcck!&#8220; Es war ihnen jedoch wenig Zeit geblieben, nach dem Kampf. Noch war die Mine nicht ganz befreit. &#8222;Rulavan&#8220; In dem einen Wort schwang alles mit, was Lorron jetzt nicht aussprechen konnte.<br \/>\nEr war zu ihm gekommen, hatte ihm eine Hand auf die Schulter gelegt und ihn pr\u00fcfend angesehen, ob soweit alles in Ordnung war. &#8222;Bringt eure Leute hier raus&#8220;, hatte er ihm geraten. &#8222;Wir gehen weiter und s\u00e4ubern den Ort von allem, was wir hier noch finden. Der Weg hinaus sollte gesichert sein.&#8220; Dann hatte er gesagt, was Rulavan mehr als alles andere wissen wollte und von Jestim noch nicht erfahren hatte. &#8222;Vater ist drau\u00dfen geblieben, bei den Bogensch\u00fctzen. Er wird sich um die Verletzten k\u00fcmmern. Geh zu ihm, wir treffen uns sp\u00e4ter.&#8220;<br \/>\nDer Mann an seiner Seite, er kannte seinen Namen nicht, wu\u00dfte nur, dass es jemand aus Daerwulfs Patrouille war, keuchte angestrengt und<br \/>\nsackte ihm immer wieder weg. &#8222;Nicht mehr lange, komm, halt durch&#8220;, beschwor ihn Rulavan. &#8222;Drau\u00dfen kannst du ruhen. Drau\u00dfen k\u00fcmmern wir<br \/>\nuns um die Wunde. Der Mann dort, Geol, er kennt sich damit aus. Er bekommt dich wieder hin. Aber ich kann dich nicht tragen. Komm, gehen<br \/>\nwir zu ihm.&#8220; Der Mann nickte mit zusammengebissenen Z\u00e4hnen, schlo\u00df kurz die Augen und k\u00e4mpfte sich dann weiter. Rulavan hoffte so sehr,<br \/>\ndass Geol ihm w\u00fcrde helfen k\u00f6nnen. Es waren gute M\u00e4nner und Daerwulf sollte nicht noch mehr von ihnen verlieren m\u00fcssen&#8230; Es war schon<br \/>\nschlimm genug, dass Bynstans Sohn, Ceolward, bei denen war, die sich in vorderster Reihe gegen ihre Peiniger zur Wehr gesetzt hatten, und<br \/>\ndaf\u00fcr vielleicht mit ihrem Leben bezahlen mu\u00dften. Er war bewu\u00dftlos und Daerwulf selbst trug ihn gerade hinaus. Daerwulf ging es noch leidlich<br \/>\ngut, und er hatte \u00fcberlegt, ob er nicht lieber noch bei den K\u00e4mpfern bleiben sollte, diesen Plan aber schnell aufgegeben, um den Verletzten<br \/>\nhelfen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nEin junger Mann mit verbundenem Arm empfing sie am Ausgang der H\u00f6hle. Malarin. Rulavan blieb vor ihm stehen. &#8222;Gut, dass ihr es geschafft<br \/>\nhabt &#8222;, sagte Malarin. &#8222;Wir haben das eigentliche Lager etwas abseits von hier, bei einer alten H\u00fctte. Da sind schon andere, ich soll euch<br \/>\nden Weg zeigen. Kommt mit mir.&#8220; Er f\u00fchrte sie zu einem Wagen, auf den sie die Verletzten legen konnten, und dann einen Weg entlang und an<br \/>\neiner Stelle tiefer in den Wald und in ein kleines Tal. Um eine verfallene Jagdh\u00fctte herum, die zu wenig Schutz f\u00fcr alle bot,<br \/>\nwar ein Lager entstanden aus W\u00e4gen, Zelten, einigen Zugtieren und sogar einem kleinen Lagerfeuer. Wachen standen am Weg. &#8222;Sind das<br \/>\nalle?&#8220; fragte ein schlanker Bogensch\u00fctze Malarin. Der sch\u00fcttelte den Kopf. &#8222;Daros und Lorrons Gruppe sind ja noch drin, die finden bestimmt<br \/>\nnoch den einen oder anderen.&#8220; &#8222;Dann wei\u00dft du ja, was du zu tun hast. Sobald ihr den Wagen entladen habt, gehst du wieder zur\u00fcck.&#8220;<br \/>\nMalarin nickte und trieb die Maultiere weiter.<br \/>\nRulavans Augen wurden dunkel, als er \u00fcber den Platz blickte, zu dem Malarin sie gebracht hatte. Alle, die die H\u00f6hle schon hatten verlassen<br \/>\nk\u00f6nnen, w\u00e4hrend die Krieger noch die letzten Wachen unsch\u00e4dlich machten hatten sich hier gesammelt. Es gab sogar Frauen und Kinde<br \/>\ndort bei den Befreiten. Sie hatten sich einen Platz zwischen H\u00fctte und Feuer zurechtgemacht, aber die Kinder taten nicht, was andere Kinder<br \/>\ntun. Sie schliefen, oder sie weinten, oder sie sa\u00dfen an die Erwachsenen gedr\u00e4ngt und starrten vor sich hin. Auf der anderen Seite<br \/>\nder H\u00fctte zwischen Wagen und dem Schutz der Felswand waren mehrere Verletzte auf notd\u00fcrftigen Lagern aber es war nur eine kleine Anzahl<br \/>\nGesunder, die sich um sie k\u00fcmmerten. Rulavan hoffte nur, dass es daran lag, dass die f\u00e4higen Krieger noch in der Mine waren. Sie w\u00fcrden<br \/>\ndieses Lager bald aufgeben m\u00fcssen, soviel war klar, und dann&#8230; er mochte nicht daran denken. Er sah Cathilien bei Hararth knien und war<br \/>\nnur froh, dass das Schlimmste erst einmal hinter ihnen lag.<br \/>\nSie brachten die Schwerverletzten in der H\u00fctte unter, deren Boden mit Stroh aufgesch\u00fcttet war, \u00fcber das man Decken und Felle gelegt hatte.<br \/>\nDunl\u00e4nder und Rohirrim, heute war es einerlei. Im kleineren Nebenraum der H\u00fctte war alles so aufgebaut, dass dort jemand behandelt werden<br \/>\nkonnte. Dort brannte ein Feuer im Kamin, Wassereimer standen daneben und Bretter, die einen alten Tisch verl\u00e4ngerten, bildeten die erh\u00f6hte<br \/>\nUnterlage, von der ein Dunl\u00e4nder gerade einen seiner Leute hob und auf die Rulavan nun Daerwulfs Mann legte. Ein \u00e4lterer Krieger, den er<br \/>\nunten in den Verliesen schon als f\u00e4higen Heiler kennen gelernt hatte, half ihm dabei und nahm ihm die Verantwortung ab. &#8222;Ihr habt getan, was<br \/>\nihr konntet. Nun geht und k\u00fcmmert euch um euch selbst&#8220;, riet er ihm. &#8222;Auf einem der Wagen drau\u00dfen findet ihr Verbandszeug.&#8220; Rulavan nickte<br \/>\nihm dankbar zu und trat zur\u00fcck, verlie\u00df den Raum aber noch nicht. Er beobachtete stumm, wie Geol, ihm den R\u00fccken kehrend, sich die H\u00e4nde<br \/>\nwusch, neue Verb\u00e4nde aus einer Kiste nahm und einige Kr\u00e4uterb\u00fcndel aus einem Beutel ausw\u00e4hlte, die er einer Frau gab, damit sie daraus einen<br \/>\nAufguss bereiten konnte. Er streckte sich steif. Als er zu dem Werkzeug griff, das er in den Flammen gereinigt hatte, erhaschte<br \/>\nRulavan einen Blick auf sein Gesicht. Der Feuerschein zeichnete die Linien scharf nach. Rulavan schluckte und unterdr\u00fcckte den Impuls, Geols Namen zu rufen. Leise wandte er sich um und verlie\u00df die H\u00fctte. Er konnte ihm hier nicht helfen und er mochte ihn nicht von seiner Arbeit ablenken. Die Verletzten ben\u00f6tigten seinen Freund im Moment dringender als er selbst. &#8222;Was sind schon ein paar Stunden mehr&#8220;, dachte er,&#8220; wo ich doch jahrelang gewartet habe, ihn wiederzusehen.&#8220;<br \/>\nEr suchte sich einen Platz an einem der Wagenr\u00e4der, lehnte sich dort an, schlo\u00df die Augen und lauschte auf die Menschen um sich her. Sie<br \/>\nmochten m\u00fcde und zerschlagen sein, aber zumindest waren sie in Freiheit und Lorron und die anderen sorgten daf\u00fcr, dass niemand sie<br \/>\nverfolgen konnte. Rulavan atmete tief durch und versuchte, zu schlafen. Aber so fertig er auch war, bei jedem lauteren Gespr\u00e4ch<br \/>\nschreckte er auf. &#8222;Ist alles sicher? Sind wir noch unentdeckt?&#8220; scho\u00df es ihm durch den Kopf, gefolgt von: &#8222;Sind die Krieger zur\u00fcck? Haben<br \/>\nsie alle befreit?&#8220; Die Sorge um diejenigen, die er hier noch nicht wiedergesehen hatte, lie\u00df ihn nicht los. Angespannt huschte sein Blick \u00fcber das Lager, suchte die Reihen nach vertrauten Gesichtern ab. Einmal glaubte er, den Mann zu erkennen, der ihm von dem Befreiungsplan erz\u00e4hlt hatte, Daronart. Er war immer noch gekleidet wie eine dunl\u00e4ndische Wache, blutverschmiert, Umhang und \u00c4rmel zerfetzt vom Kampf. Mit d\u00fcsterem<br \/>\nGesichtsausdruck schritt er die Verletzten ab, schien sich auch ein Bild der Lage zu machen. &#8222;Sind jetzt alle heraus?&#8220; fragte Rulavan ihn<br \/>\nmatt, als er in die N\u00e4he kam. Daronart blieb stehen und musterte ihn mit einem undeutbaren Blick. &#8222;M\u00f6glich&#8220;, brummte er und ging weiter,<br \/>\num sich mit Daerwulf zu besprechen. Rulavan seufzte innerlich, als er ihm nachsah. Es sah nicht so aus, als habe er sich irgendwelche Ruhe<br \/>\ng\u00f6nnen k\u00f6nnen, seit er ihn zuerst getroffen hatte, und es sah auch nicht so aus, als k\u00e4me er in n\u00e4chster Zeit dazu. Und Tjoren war nicht<br \/>\nbei denen, die er mitgebracht hatte. Schaudernd bei dem Gedanken lehnte er sich wieder an den Wagen und \u00fcberlegte, ob er sich nicht<br \/>\njetzt, wo er etwas geruht hatte, im Lager n\u00fctzlich machen konnte. Ein Beutel irgendwas krachte neben ihm zu Boden, gefolgt von einem leisen<br \/>\nFluch. Er griff danach, stand auf und dr\u00fcckte das S\u00e4ckchen dem Mann in die Hand, der versucht hatte, es unter einem Stapel<br \/>\nherauszuarbeiten. Geol murmelte ein m\u00fcdes &#8222;Danke&#8220;, legte den Beutel oben auf eine Kiste, die er mitnehmen wollte und erkannte dann, wer<br \/>\nvor ihm stand. Einen Moment lang blickten sie sich einfach nur an. Dann umarmten sie einander und die Tr\u00e4nen, die Rulavan immer<br \/>\nzur\u00fcckgehalten hatte, brachen sich Bahn. Er lie\u00df sie laufen, je eher sie fort waren, desto besser. &#8222;Ich wollte nie ein Anf\u00fchrer sein&#8220;,<br \/>\nsagte er leise. &#8222;Das warst immer du.&#8220; &#8222;&#8230; und ich habe euch im Stich gelassen. Es tut mir leid&#8220;, fl\u00fcsterte Geol heiser. Rulavan sch\u00fcttelte den Kopf, hob ihn von Geols Schulter und blickte ihn an. &#8222;Ich wei\u00df doch, warum du gegangen bist.&#8220; Die Tr\u00e4nen begannen bereits zu trocknen, aber er sah noch immer bedr\u00fcckt aus. &#8222;Nur wir sind \u00fcbrig, und die Probleme werden immer mehr,&#8220; murmelte er niedergeschlagen. &#8222;Ich habe immer getan, was n\u00f6tig war, aber&#8230;&#8220; Seine Stimme wurde jetzt lauter, aufgeregter. &#8220; Geol, es war nicht genug&#8230; Darras sollte mich nur kurz vertreten, er hat keine Ahnung, wo ich abgeblieben bin&#8230; wer wei\u00df, wie es ihm und meinen Leuten gerade ergeht&#8230;  ich habe Tjoren in der Mine verloren&#8230; Rohan zerf\u00e4llt um mich herum, der K\u00f6nig&#8230;&#8220; er schluckte, konnte nicht weitersprechen. Geol dr\u00fcckte seine Schultern. &#8222;Eins nach dem anderen&#8220;, sagte er ruhig. &#8222;Wir k\u00fcmmern uns erst einmal um das, was wir wirklich tun k\u00f6nnen.&#8220; Rulavan nickte und beruhigte sich langsam wieder. &#8222;Du bist zur rechten Zeit zur\u00fcck. Vielleicht hast du ja eine Idee, was man tun kann. Ich dachte, vielleicht reden wir mit dem Prinzen, er soll in der Gegend sein. Die Dinge, die ich hier von Hararth erfahren habe&#8230;der Verrat der Falken&#8230;was in Heidefall passiert ist&#8230; &#8220; er brach wieder ab, weil all diese Dinge im Augenblick zuviel f\u00fcr ihn waren. Geol sah ihn ungl\u00fccklich an. &#8222;Der Prinz ist in der N\u00e4he&#8220;, sagte er langsam. &#8222;Aber was genau gerade vorgeht, kann ich dir auch nicht sagen. Es scheint, er ist \u00e4hnlich verzweifelt wie du und versucht, an allen Orten gleichzeitig zu<br \/>\nflicken.&#8220; Er seufzte. &#8222;Wir k\u00f6nnen nichts tun, ehe wir nicht dieses Problem hier gel\u00f6st haben. Erz\u00e4hl mir drinnen von den Dingen, die du<br \/>\ngeh\u00f6rt hast, oder sp\u00e4ter. Wir werden zusammentragen, was die Leute hier wissen, besonders die Dunl\u00e4nder, jetzt, wo wir sie einmal hier<br \/>\nhaben. Und dann sehen wir, was wir f\u00fcr Rohan tun k\u00f6nnen.&#8220; Rulavan nickte, l\u00f6ste sich aus der Umarmung und hob Geols Kiste auf. Allein<br \/>\ndas &#8222;wir&#8220; zu h\u00f6ren hatte ihm schon sehr geholfen.<\/p>\n<p>Als Lorron als Letzter die H\u00f6hle verlie\u00df blickte er mi\u00dfmutig in den Gang zur\u00fcck. Etwas sagte ihm, dass es noch nicht vor\u00fcber war. Sein<br \/>\nVerdacht best\u00e4tigte sich, als er, ins Lager zur\u00fcckgekehrt, seinen Vater und Rulavan aufgesucht und mit Daro, Daerwulf und Comlen<br \/>\ngesprochen hatte. Es fehlten einige Gesichter und Namen, sowohl bei ihnen wie auch bei den Dunl\u00e4ndern. Sie waren nicht hier und es hatte<br \/>\nsie niemand sterben sehen oder war auf ihre Leichen gesto\u00dfen. Die meisten waren in den letzten Tagen verschleppt worden, meist nach<br \/>\nirgendeinem Vorfall, und es waren s\u00e4mtlich recht kr\u00e4ftige M\u00e4nner gewesen, wie Tjoren, der Rulavan verteidigt und dabei einen Ork mit<br \/>\nblo\u00dfen H\u00e4nden erw\u00fcrgt hatte. Sie vermuteten, dass man sie f\u00fcr irgendeine besondere Arbeit eingesetzt hatte. &#8222;Wir gehen nochmal<br \/>\nrein&#8220;, entschied Lorron. &#8222;Vielleicht haben wir etwas \u00fcbersehen.&#8220; Daro und Daerwulf waren derselben Meinung. Mit grimmigen Gesichtern halfen<br \/>\nsie Lorron, die Leute zusammenzusuchen, die zu dieser Expedition noch in der Lage waren.<\/p>\n<p>(danach)<br \/>\nMit einem grimmigen Schnauben zog Lorron sein Schwert aus der Leiche des Schamanen. Aus dem Augenwinkel sah er, da\u00df die anderen sich daran<br \/>\nmachten, die \u00dcberw\u00e4ltigten zu fesseln oder die Gefangenen von den Pf\u00e4hlen, an die man sie gebunden hatte, zu befreien. Er blickte sich<br \/>\num und fluchte innerlich. Tjoren hing nicht an einem dieser Pf\u00e4hle. Er war ihnen auch nicht wutentbrannt entgegengest\u00fcrmt. War er f\u00fcr ihn zu<br \/>\nsp\u00e4t gekommen? Mit klopfendem Herzen wandte er sich der T\u00fcr der H\u00fctte zu, aus der der Schamane gekommen war. Und stutzte. &#8222;Suchst du noch<br \/>\neinen Gegner, Flachskopf?&#8220; Tjoren lehnte am T\u00fcrrahmen, eine Axt in der Hand. Er wirkte m\u00fcde und zerschlagen, aber dieser Eindruck verflog<br \/>\nrasch, als er sich vom Holz abstie\u00df und aufrichtete, die Waffe bereit haltend. &#8222;Dann komm nur her, auf dich hab&#8216; ich nur gewartet&#8230;&#8220;<br \/>\n&#8222;Tjoren&#8230; jetzt nicht, wir m\u00fcssen hier raus&#8230; da k\u00f6nnten immer noch irgendwo Feinde stecken, und die Verletzten&#8230;&#8220; Er kam nicht weiter,<br \/>\ndenn mit einem Aufschrei griff ihn Tjoren so ungest\u00fcm an, dass er ihm nur knapp ausweichen konnte. Er h\u00f6rte andere die Waffen ziehen und<br \/>\nwusste, da\u00df er schnell handeln mu\u00dfte. Jetzt begr\u00fc\u00dfte er es, dass sein Angreifer in dieser schlechten Verfassung war. Andernfalls w\u00e4re es ihm<br \/>\nnie gelungen, ihn unsch\u00e4dlich zu machen ohne ihn weiter zu verletzen. Mit einem vorget\u00e4uschten Schlag lenkte er Tjorens Waffe dorthin, wo er<br \/>\nsie haben wollte, trat dann nahe an ihn heran und packte ihn bei beiden Armen, das Schwert fallen lassend. Tjoren k\u00e4mpfte darum, den<br \/>\nArm mit der Axt frei zu bekommen, aber sosehr er sich auch anstrengte, Lorrons Finger hielten sein Handgelenk eisern umschlossen. Tjoren<br \/>\nspuckte ihn an. &#8222;Du t\u00e4uschst dich, wenn du glaubst, du hast gewonnen&#8220;, zischte er. &#8222;Ihr k\u00f6nnt nicht gewinnen. Ihr seid zu wenige. Aber du<br \/>\nwarst ja schon immer ein arrogantes Mistst\u00fcck, Lorron Reen, du begreifst nicht, wenn du verloren hast, nicht wahr? Um dich rum kann<br \/>\nalles zu Bruch gehen, aber solange du dein verdammtes Riesenschwert hast kann dir ja nichts passieren und der Rest ist dir egal!&#8220; Verdutzt<br \/>\nsch\u00fcttelte Lorron den Kopf. &#8222;Du wei\u00dft, da\u00df es nicht so ist. Tjoren, hast du das etwa vergessen? Ich war lange weg, aber jetzt bin ich<br \/>\nzur\u00fcck und&#8230;&#8220; &#8222;Und alles ist gut oder was?!&#8220; schrie Tjoren ihn an. &#8222;Was stellst du dir vor? Schau dich doch um, was hier los ist. Du<br \/>\nerschl\u00e4gst einen und drei kommen nach. Du kannst nicht gewinnen, und ich war es leid, zu verlieren! Ich bin es leid! Und ob ich jetzt deine<br \/>\nBefehle ausf\u00fchre oder die der anderen, ich bin euch doch allen egal! Die hier geben wenigstens nicht vor, meine Freunde zu sein und es<br \/>\nerwartet auch niemand Dankbarkeit von mir, ich mu\u00df nur mitlaufen&#8230;&#8220; &#8222;Tjoren, ich habe nie&#8230;&#8220; &#8222;Warum bist du hier, Lorron Reen? Warum hast<br \/>\ndu mich nicht erschlagen wie ihn (zum Schamanen nickend)? H\u00e4ttest du doch leicht gekonnt. Machst du dir immer noch vor, ein Held zu sein?<br \/>\nMeinst du, dir f\u00e4llt ein Zacken aus der Krone, wenn du einen Mann verlierst, den du f\u00fcr deinen h\u00e4ltst? Was deins ist gibst du nicht her,<br \/>\nnicht wahr, und in deiner \u00dcberheblicheit kommt dir nicht mal ann\u00e4hernd in den Sinn, da\u00df du dich get\u00e4uscht haben k\u00f6nntest. Wenn du mich hier<br \/>\nrausziehst, dann doch nur, um dir selber gerecht zu werden. Hauptsache, der strahlende Reiter, der nie aufgibt, hat mal wieder<br \/>\nseine Pflicht erf\u00fcllt. Hauptmann Reen geht die Welt retten, ob sie will oder nicht. Du kotzt mich an!&#8220; Lorron war sich bewusst, da\u00df die<br \/>\nanderen in seinem Nacken l\u00e4ngst in ihren T\u00e4tigkeiten innegehalten hatten und sie anstarrten. Tjoren wehrte sich noch immer gegen seinen<br \/>\nGriff. Er war schwei\u00dfgebadet und in seinen Augen lag blanke Wut. Lorron mu\u00dfte lachen. Er lie\u00df Tjorens Handgelenke los um ihn fest in<br \/>\ndie Arme zu nehmen und an sich zu dr\u00fccken. &#8222;Mann, ich hab&#8216; dich auch vermisst&#8220;, sagte er. &#8222;Es tut verdammt gut, zur\u00fcckzukehren, und<br \/>\nfestzustellen, da\u00df sich einige Dinge wohl nie \u00e4ndern werden. Ich hab&#8216; mein wandelndes Gewissen wiedergefunden.&#8220; Er lachte wieder, sah Tjoren ins im Augenblick v\u00f6llig irritierte Gesicht, das gerade im Begriff war, in &#8217;noch w\u00fctender&#8216; umzuschlagen. &#8222;Tjoren Haldagard, ich hab&#8217;s dir schon<br \/>\nmal gesagt, und ich werd&#8217;s dir immer wieder sagen, solange es n\u00f6tig ist, bis du&#8217;s verstehst. Du hast wie immer in einigen Punkten v\u00f6llig<br \/>\nRecht. Es ist mir absolut schei\u00dfegal ob du mich leiden kannst oder nicht. Du geh\u00f6rst zu uns, zu Rulavan, der sich wirklich Sorgen um dich<br \/>\nmacht, zu Trevvis und den M\u00e4nnern daheim, die dich wiedersehen wollen. Und deshalb werde ich dich nicht im Stich lassen, ganz gleich, was du<br \/>\ndenkst oder mir an den Kopf wirfst. Wenn du in Schwierigkeiten steckst, werde ich immer versuchen, dich da rauszuholen, und ob ich<br \/>\ndas nun tue, weil ich dich Idioten so gern hab&#8216; oder weil ich selbst ein arroganter Idiot bin, der nur einfach nicht verlieren will, das<br \/>\nkommt doch im Endeffekt auf&#8217;s Gleiche hinaus. Du kannst dich auf mich verlassen. Schau, ich bin da.&#8220; Er lie\u00df Tjorens Arme los und trat einen<br \/>\nSchritt zur\u00fcck. &#8222;Diesmal laufe ich nicht gleich wieder fort. Ich bleibe und k\u00fcmmere mich um die Dinge, ich versprech&#8217;s dir.&#8220;<br \/>\nEr b\u00fcckte sich nach seinem Schwert, steckte es ein und kehrte Tjoren den R\u00fccken zu, als er sich zu den anderen wandte. Die ganze Zeit<br \/>\nf\u00fcrchtete er, &#8218;Versprich nichts, was du nicht halten kannst&#8216; oder einen \u00e4hnlichen bissigen Kommentar von Tjoren zu h\u00f6ren. Aber es blieb<br \/>\nstill und es flog ihm auch keine Waffe hinterher. Er atmete auf. Also bestand die Hoffnung, dass sie miteinander wieder<br \/>\nden Punkt erreichen w\u00fcrden, an dem sie angekommen waren, als er fortgegangen war.<\/p>\n<p>(sp\u00e4ter)<br \/>\n&#8222;Tjoren?&#8220; Lorron bemerkte \u00fcberrascht, da\u00df er nicht mehr an seinem Platz war. Noch erstaunter war er, als er ihn aufrecht gehen sah. &#8222;Du<br \/>\nmeine G\u00fcte, sag doch etwas&#8220;, holte er ihn ein. Haldagard reagierte nicht auf ihn, sondern bewegte sich langsam weiter durch die Leute auf<br \/>\nden Wagen mit den Waffen zu. Er schwankte, mu\u00dfte sich an einem Felsen abst\u00fctzen, wehrte Lorrons helfende Hand ab, ohne zu ihm aufzusehen<br \/>\noder etwas zu sagen, vielleicht sogar, ohne ihn wirklich wahrzunehmen, rappelte sich wieder auf und hielt wieder auf den Wagen zu. Dort<br \/>\nangekommen packte er die rauhen Bretter, aus denen der Rand gezimmert war, und hielt sich daran aufrecht, w\u00e4hrend er den M\u00e4nnern zusah. Ein<br \/>\nDunl\u00e4nder und ein Eorlinga waren hinaufgeklettert und durchw\u00fchlten die Fracht, reichten einzelne St\u00fccke zu ihren Freunden am Boden. Andere<br \/>\nnahmen sich selbst etwas von den Fundst\u00fccken, pr\u00fcften die Waffen, machten einige Probebewegungen, gingen damit fort oder legten sie<br \/>\nzur\u00fcck und nahmen sich eine andere. Als ein Dunl\u00e4nder einen sch\u00f6nen Langbogen aus fast orangefarbener Eibe hervorzog gab Tjoren einen<br \/>\nseltsamen Laut von sich, stie\u00df sich von den Brettern ab und nahm dem v\u00f6llig verbl\u00fcfften Mann die Waffe schlicht aus der Hand. Es war dem<br \/>\nDunl\u00e4nder anzusehen, wie sehr er sich dar\u00fcber \u00e4rgerte, er fuhr auf Tjoren los und rief etwas, das in seiner Sprache &#8222;Gib wieder her, den<br \/>\nhabe ich zuerst gesehen, du unversch\u00e4mter Kerl!&#8220; bedeutete. Tjoren ignorierte ihn. Als er hatte, wof\u00fcr er gekommen war, verlie\u00df ihn die<br \/>\nKraft, die ihn bis hierher auf den Beinen gehalten hatte. Direkt wo er gestanden hatte streckte er sich lang auf der Erde aus und war mit<br \/>\neinem zufriedenen L\u00e4cheln im Gesicht sofort eingeschlafen. Den Bogen hielt er noch immer fest in H\u00e4nden, den Kopf daran gelehnt wie ein<br \/>\nKind an sein Spielzeug. Irritiert starrte der Dunl\u00e4nder auf ihn herab und war unschl\u00fcssig, ob er ihm die Waffe nun wegnehmen sollte. Lorron<br \/>\nschob den Mann fort, den Kopf sch\u00fcttelnd und auf den Bogen deutend. &#8222;Das ist schon lange seiner. Such dir einen anderen.&#8220; Er drehte ihn<br \/>\nzum Wagen hin und blieb so zwischen ihm und Tjoren stehen, da\u00df der Mann schnell begriff, da\u00df er diesen Preis nicht bekommen w\u00fcrde.<br \/>\n&#8222;Darrens Bogen.&#8220; Rulavan war an Lorrons Seite aufgetaucht. &#8222;Sein Meisterst\u00fcck. Ich erinnere mich, dass er diese Eibe oben in den Bergen<br \/>\njahrelang geh\u00fctet hat, bis sie gro\u00df und stark genug war, sie f\u00fcr den Bogen zu f\u00e4llen.&#8220; Er sch\u00fcttelte schmunzelnd den Kopf. &#8222;Zu gro\u00df und<br \/>\nstark fast. Er h\u00e4tte den sch\u00f6nen Stab, den er aus dem Kernholz und der Schicht darum geschnitten hatte, k\u00fcrzen m\u00fcssen, um einen Bogen passend<br \/>\nf\u00fcr seine Gr\u00f6\u00dfe zu machen, aber er brachte es nicht \u00fcber&#8217;s Herz. Er machte daraus den besten Bogen, den er je gefertigt hat, Sohn einer<br \/>\nFamilie von Bogenbauern in langer Tradition. Stolz war er auf das sch\u00f6ne St\u00fcck. Eine Eibe von f\u00fcnfhundert hat ein solches Holz, hat er<br \/>\ngesagt. Sie wachsen nicht alle gleich. Und nur bei den wenigsten davon kann man so gro\u00dfe, zugstarke Arme fertigen, ohne dass es splittert. Er<br \/>\nhat ihn getestet, f\u00fcr gut befunden, beiseite gestellt und gehegt und gepflegt. &#8218;Es wird schon der richtige Sch\u00fctze f\u00fcr ihn kommen&#8216;, hat er<br \/>\ngesagt.&#8220; &#8222;Ich h\u00e4tte nie gedacht, da\u00df der Richtige ausgerechnet Tjoren sein w\u00fcrde&#8220;, sagte Lorron. &#8222;Ich erinnere mich sehr wohl, Rula. Ich war<br \/>\nv\u00f6llig verbl\u00fcfft als er ihm damals, gleich beim ersten \u00dcben nach der Gehirnersch\u00fctterung, die Waffe in die Hand gegeben hat. Er kannte ihn<br \/>\ndoch da noch gar nicht lang und macht ihm ein solches Geschenk.&#8220; &#8222;Hm. Er kannte ihn lange genug, um zu sehen, was zusammenpasst.&#8220; Rulavan<br \/>\nseufzte. &#8222;Tjoren hat nicht viele Freunde, Lorron. Das hat sich auch nicht ge\u00e4ndert, nachdem du fort warst. F\u00fcr die M\u00e4nner ist er ihr<br \/>\nAusbilder, sie respektieren ihn, sie w\u00fcrden f\u00fcr ihn durch&#8217;s Feuer gehen, aber es ist niemand darunter, der ihn wirklich Freund nennen<br \/>\nw\u00fcrde. F\u00fcr ihn bin ich sein Hauptmann&#8230; zumindest war ich&#8217;s bis jetzt&#8230; und er redet mit mir \u00fcber vieles, aber mit Sicherheit nicht<br \/>\n\u00fcber alles. Trevvis und Darren, glaube ich, sind die einzigen, denen er sich je ge\u00f6ffnet hat. Wenn du mich fragst, der Mann braucht &#8217;ne<br \/>\nFrau, aber da was Ernstes anzufangen kommt ihm ja auch nicht in den Sinn.&#8220; Er schnaufte. &#8222;Nichts als \u00c4rger,&#8220; sagte er grinsend. &#8222;Junge,<br \/>\nbin ich froh, da\u00df ihr ihn gefunden habt.&#8220;<\/p>\n<p>Er \u00f6ffnete die Augen, blickte das Grasb\u00fcschel vor seiner Nase an und blinzelte. Trockenes, sonnenbeschienenes, warmes Gras. Er rollte sich<br \/>\nherum und sah zum Himmel hinauf. Klar, blau, mit wenigen wei\u00dfen W\u00f6lkchen, die fast gelangweilt \u00fcber die Baumwipfel dahintrieben.<br \/>\nTjoren atmete tief durch. Definitiv nicht mehr diese G\u00e4nge&#8230; Er schauderte, als er an die dunklen Verliese dachte, aber angesichts<br \/>\ndieses sonnigen Tages begann die Erinnerung bereits zu verblassen. Sicher, sobald er erstmal aufstand w\u00fcrden sich all die hundert kleinen<br \/>\nVerletzungen bemerkbar machen und die Wirklichkeit dessen, was geschehen war, w\u00fcrde sich wahrscheinlich nicht mehr verdr\u00e4ngen lassen.<br \/>\n&#8218;Aber ich mu\u00df ja noch nicht aufstehen&#8216;, dachte er und verfolgte mit den Augen ein paar streitende Finken in der Baumkrone \u00fcber sich, ein<br \/>\nBlatt, das zu Boden wehte und eine besonders sch\u00f6ne Wolke, die sich in immer andere Formen ver\u00e4nderte. Er schlo\u00df die Augen wieder, aber er<br \/>\nschlief nicht sondern geno\u00df die W\u00e4rme der Sonne auf seinen Augenlidern. Eine Weile war die Welt so, wie sie sein sollte. Dann aber schob sich<br \/>\nwohl eine Wolke vor die Sonne, denn es wurde dunkler und k\u00fchler. Er \u00f6ffnete die Augen und sah Rulavans vertraute Form, \u00fcber sich gebeugt.<br \/>\n&#8222;Wie geht es dir?&#8220; fragte er. Tjoren knurrte. &#8222;Du stehst mir im Licht&#8220;, brummte er, blickte hoch zu den Wolken und runzelte die Stirn.<br \/>\n&#8222;Und die Sahnehaube ist auch weg.&#8220; Rulavans Blick war jetzt eindeutig besorgt. &#8222;Kannst du dich erinnern, was passiert ist?&#8220; &#8222;Klar kann ich&#8220;.<br \/>\nTjoren schlo\u00df die Augen wieder. &#8222;Will ich aber nicht. R\u00fcck beiseite, lass mich in Ruhe. Ja, ich kann die Leute h\u00f6ren. Ihr wollt bald<br \/>\naufbrechen. Ist es etwa schon soweit?&#8220; &#8222;Noch nicht. Wirst du laufen k\u00f6nnen?&#8220; &#8222;Nehm&#8216; ich mal an.&#8220; Er \u00f6ffnete die Augen, schaute aber an<br \/>\nRulavan vorbei. &#8222;Wu\u00dftest du, wieviel verschiedenes Blau an einem so einem Himmel ist?&#8220; Rulavan schnaufte. &#8222;Also nicht&#8220;, murmelte Tjoren.<br \/>\n&#8222;Du nimmst dir zu wenig Zeit, so zwischendurch. Ich wette, Reen hatte soviele Ideen, was du alles erledigen k\u00f6nntest, dass du heute noch<br \/>\nnicht einmal da hoch geschaut hast.&#8220; &#8222;Es ist auch wirklich verdammt viel zu tun!&#8220; gab Rulavan gereizt zur Antwort. Mit einem St\u00f6hnen<br \/>\nsetzte Tjoren sich auf. &#8222;Ja. Und ich wollte nur kurz sichergehen, dass ich wirklich kein Gefangener mehr bin.&#8220; Er schaute Rulavan dabei so<br \/>\nernst an, dass dieser sich etwas unbehaglich f\u00fchlte, ihn gest\u00f6rt zu haben. &#8222;Komm, hilf mir auf die F\u00fc\u00dfe&#8220;, sagte Tjoren. &#8222;Schauen wir mal,<br \/>\nwie&#8217;s geht.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Rulavan stolperte \u00fcber das Ger\u00f6ll in der Mine, fing sich wieder, st\u00fctzte den Mann an seiner Seite, der ebenso ersch\u00f6pft war wie er und noch dazu eine tiefe Wunde am Oberk\u00f6rper hatte. Der Lumpen, den er aufgepresst hielt, war blutig. 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