{"id":4507,"date":"2016-05-30T20:44:07","date_gmt":"2016-05-30T18:44:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/?page_id=4507"},"modified":"2017-12-04T17:11:07","modified_gmt":"2017-12-04T16:11:07","slug":"geschehen-um-cliving-teilweise-parallel-zur-versammlung-in-hytboldthk","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/?page_id=4507","title":{"rendered":"Geschehen um Cliving (teilweise parallel zur Versammlung in Hytboldt\/HK)"},"content":{"rendered":"<p>Eadlad, Torvor\/Waltrud, Theolf, Bynstan, Aerdan, Gerwald&#8230;<\/p>\n<p>Flucht von Torvor mit den vier Reitern aus Cliving und Bynstans Verhaftung<\/p>\n<p>Bynstan seitdem im Gef\u00e4ngnis, von Athelward \/ Torulf des Verrats beschuldigt, die Einladung aus Hytbold an alle Thane\/Greven hat Bynstan nicht mehr gesehen&#8230;<\/p>\n<p>Torulf jagt Theolf hinterher mit letzter Warnung, es ja nicht zu vermasseln&#8230; kurz nachdem der weg ist, gibt er dessen Steckbrief an Gerwalds Leute (tot oder lebendig, gef\u00e4hrlich)<\/p>\n<p>Torvor hatte sich von den vier Reitern getrennt um diese nicht durch seine Anwesenheit in Misskredit zu bringen, \u00dcberfall durch seinen Verfolger aus Stangard&#8230; (Theolf), St\u00f6rung durch Waltrud<\/p>\n<p>Waltrud und Larynje verschwinden nach Gesprch mit Bynstands Frau aus Cliving um seine Warnung Stangard betreffend zu \u00fcberbringen, trennen sich,\u00a0 (Larynje gen Harwick, Waltrud gen Ohrenburg, behaupten zu Verwandten nach Harwick gegangen zu sein, um ihren Br\u00fcder nicht zu warnen)<br \/>\nWaltrud trifft auf Torvor an kleinem Bach vor Ohrenburg, \u00fcberrascht einen Mann bei ihm, kn\u00fcppelt den abgerissen aussehenden Strolch mit Hilfe ihres Pferdes und der \u00dcberraschung nieder, flieht mit Torvor, findet Unterschlupf in kleiner verlassener H\u00fctte<\/p>\n<p>Gespr\u00e4ch Torvor\/Waltrud &#8211; Chatprotokoll<\/p>\n<p>Eadlad ist mit seiner Gruppe auf Patrouille in Hinterhalt von Orks geraten, entkommt erst mal ohne zu wissen, ob die anderen noch leben, die Orks verfolgen ihn lange und jagen ihn von Ohrenburg weg<\/p>\n<p>Eadlad kommt zur H\u00fctte, findet Pferd im Unterstand, denkt im ersten Moment, es geh\u00f6re einem seiner Einheit<\/p>\n<p>Waltrud denkt, er sei der andere Kerl und wolle das Pferd klauen -&gt; Pferd und sie mit der Mistgabel gehen den Kerl an &#8211; Aufkl\u00e4rung<\/p>\n<p>T\/W erfahren, dass Orks bereits losgeschlagen, damit ein Teil von Torvors Warnung bereits \u00fcberholt&#8230;<\/p>\n<p>Torvor glaubt dem Kerl erst nicht, sie nennt nur ihren Namen, da sie nicht wissen, ob Torvors Flucht aus Stangard hier bereits bekannt ist<\/p>\n<p>Eadlas Pferd verletzt, Waltrud leiht ihm ihres, um Warnung vor Orks gen Ohrenburg zu bringen (falls die Reiter nicht durch sind, \u00fcber die verlorene Patrouille etc&#8230;)<br \/>\nEadlad findet in Ohrenburg bereits angegriffen vor (Spielzustand)<\/p>\n<p>Theolf f\u00e4llt den Orks vor Ohrenburg in die H\u00e4nde und kann die nur m\u00fchsam \u00fcberzeugen, dass auch er einer der Helfer ihres Herrn ist, relativ fertig geht er nach Ohrenburg um dortTorvors Beschreibung zu verbreiten&#8230;<\/p>\n<p>Allerdings trifft Theolf vor dem Ort auf Eadlad, welche den ver\u00e4ngstigten Bauern, f\u00fcr den er ihn h\u00e4lt kurzerhand in Sicherheit bringt&#8230; Eadlad versucht Hilfe f\u00fcr die Patrouille zu kriegen, aber in der Situation will Ingbert keine weiteren Leute entbehren&#8230; Theolf der das Gespr\u00e4ch mit kriegt und von zwei Leuten da drau\u00dfen h\u00f6rt, bietet seine Hilfe an (wird langsam panisch, auf die Abschussliste zu geraten und hofft Torvor zu finden)<\/p>\n<p>durch Gespr\u00e4ch mit dem ahnungslosen Eadlad ist sich Theolf bald recht sicher, dass es sich um Torvor handelt. Eadlad sch\u00e4tzt er als die kleinere Bedrohung ein (oder gar keine, die Frau gibt ihm R\u00e4tsel auf&#8230;..)<\/p>\n<p>Eadlad bringt Pferd zu Waltrud zur\u00fcck, Torvor bleibt in H\u00fctte, ihm gef\u00e4llt die Situation nicht, aber er erkennt Theolf mit Kapuze nicht<\/p>\n<p>Eadlad leiht Waltrud sein verletztes Pferd f\u00fcr den weiteren Ritt, sie sollen so schnell wie m\u00f6glich hier weg&#8230; sie flunkert -&gt; zur\u00fcck nach Cliving&#8230;<\/p>\n<p>Theolf bietet seine Dienste Waltrud an, aber die lehnt ab, Theolf reitet notgedrungen mit Eadlad weg, plant schon dessen Abservierung an geeigneter Stelle, als sie auf \u00dcberlebende von Eadlas Einheit sto\u00dfen&#8230;<\/p>\n<p>Theolf windet sich mal wieder raus -&gt; sie m\u00fcssen Orks \/ Leute retten und zur\u00fcck nach Ohrenburg, er kann die beiden anderen nach Cliving begleiten&#8230;<\/p>\n<p>Theolf macht sich ab&#8230;<\/p>\n<p>Torvor w\u00e4hrenddessen hat bereits Sachen gepackt und den Entschluss gefasst, nach Cliving zur\u00fcckzukehren und seinen Vater zu befreien&#8230; Waltrud ist schlie\u00dflich einverstanden&#8230;<\/p>\n<p>Theolf findet die H\u00fctte daher leer vor, verfolgt die anderen, wird aber noch einmal durch Orks aufgehalten (rauswinden&#8230;) und \u00fcberholt Torvor\/Waltrud erst kurz vor Cliving wieder, er l\u00e4sst die Orks raus, damit er es ist, der sie ausliefert, da er bef\u00fcrchtet, dass er ansonsten abserviert wird&#8230;<\/p>\n<p>Theolf hat mehrmals angesetzt, Torvor auszuschalten, aber er weiss nicht wer Waltrud ist&#8230; beschlie\u00dft daher, Torulf vor der R\u00fcckkehr der beiden zu warnen und es ihm zu \u00fcberlassen, was der mit der Frau machen will&#8230;<\/p>\n<p>Parallel sind Torulf\/Athelward mit Torulfs Einheit und einigen von Aerdans M\u00e4nnern nach Hytbold aufgebrochen (30.2. los, ein Teil geht Orks\/ Troll holen)<\/p>\n<p>auch die anderen Greven\/Thane reisen nach Hytboldt&#8230;<\/p>\n<p>vorher Eadlad &#8211; &gt; Strang um Familie Ingbert?<\/p>\n<p>Gerwald, der Befehle strikt ausf\u00fchrt, hat die Bewachung der Stadt, Aerdan ist mit anderen Sachen besch\u00e4ftigt worden&#8230;<\/p>\n<p>Gerwalds Leute am Tor erkennen Theolf, als dieser nichtsahnend erneut dort auftaucht und zu Torulf will, wollen ihn verhaften, Theolf wehrt sich, Gerangel endet in Wasserbecken am Tor Cliving, Theolf wird in Kerker neben Bynstan geworfen.<\/p>\n<p>Verh\u00f6hnen Theolf durch Wachen&#8230;.<\/p>\n<p>Bynstan schnappt sich Theolf&#8230; quetscht ihn aus&#8230;<\/p>\n<p>Irgendwo hierzwischen kommen Wlatrud und der verkleidete Torvor in die Stadt, er als Begleiter f\u00fcr Waltrud aus Harwick&#8230;.<\/p>\n<p>Gespr\u00e4ch Bynstan \/ Elran \/ Gebhardt<\/p>\n<p>Gespr\u00e4ch Bynstan \/ Aerdan<\/p>\n<p>Aerdan versucht zu regeln, kriegt einer seiner Leute mit, der heimlich f\u00fcr Torulf arbeitet, der handelt -&gt; in den Kerker, schl\u00e4gt die beiden Wachen nieder (Elran \/ Gebhardt), will Bynstan rauslocken, Theolf warnt diesen, B nur leicht verletzt, Torvor kommt im letzten Moment hinzu, sie schlie\u00dfen den Attent\u00e4ter und die beiden W\u00e4chter in verschiedene Zellen weg, Bynstan holt Theolf, den er als Zeugen gegen Torulf braucht<\/p>\n<p>Streit Torvor \/ Bynstan ob Stadt verlassen \/ Aerdan aufsuchen&#8230;<\/p>\n<p>Bynstan bestimmt&#8230; -&gt; Aerdan suchen<\/p>\n<p>Arnim w\u00e4hreddessen misstrauisch \u00fcber Waltruds Begleiter geworden, nicht der \u00fcbliche, sucht den, niemand kennt den \/ hat den gesehen, Arnim platzt in Gespr\u00e4ch zwischen Gerwald und Aerdan \u00fcber die Sicherheit der Stadt (Auswirkung aus Gespr\u00e4ch Bynstan mit Aerdan)<\/p>\n<p>alle alarmiert, Feind ggf bereits in Stadt&#8230;<\/p>\n<p>Stiller Alarm, Leute suchen alles ab, sto\u00dfen auf Bynstan \/ Torvor (Theolf der v\u00f6llig fertig ist wurde vorher in Aerdans Stall zur\u00fcckgelassen)<\/p>\n<p>Hornsignal der Wachen&#8230; andere auch Gerwald \/ Aerdan kommen hinzu, verbale Eskalation&#8230;<\/p>\n<p>die Wache die zum Gef\u00e4nbgnis ist, \u00f6ffnet unwissentlich dem Attent\u00e4ter die Kerkert\u00fcr, als Aerdann das h\u00f6rt rast der zum Gef\u00e4ngnis, schlie\u00dft den wieder ein, r\u00fcttelt Elran wach und l\u00e4sst Heiler f\u00fcr Gebhardt holen, eilt mit Elran zur\u00fcck zu Gerwald und Bynstan, die sich alle mit der Waffe in der Hand gegen\u00fcberstehen&#8230;<\/p>\n<p>Von drau\u00dfen Hornsignal: R\u00fcckkehr des Greven&#8230;. Antwort von Tor&#8230;<\/p>\n<p>Gerwald schickt Boten zum Tor, Greven holen (er denkt Athelward, es kommt aber Ides mit Harding in Begleitung&#8230; und dessen M\u00e4nner&#8230;)<\/p>\n<p>Bynstan, als er Harding erblickt, voller Erleichterung: Ihr lebt! Wir bef\u00fcrchteten schon das Schlimmste!<\/p>\n<p>Cliving aufrollen, Verr\u00e4ter suchen,&#8230;<\/p>\n\n\n<p>Sp\u00e4her kehrt zur\u00fcck, auf des K\u00f6nigs Boten getroffen, (am 4.3. aus HK losgeschickt zum Musterungsaufruf \/ Mitteilung Sieg HK), Aufruf zur Musterung<\/p>\n<p>Ides sucht Leute aus, Loyalit\u00e4t beweisen&#8230;<br \/>\nAerdan + Leute wie Olwig etc.<br \/>\nBynstan, Torvor + Leute und Theolf&#8230;<\/p>\n<p>-&gt;Harding eilt nach Harwick und schafft es knapp noch gen Edoras&#8230;<\/p>\n<p>Aerdans Sp\u00e4her:<\/p>\n<p>Sp\u00e4her nach Hytboldt (auf Ides\/Harding getroffen, mit denen zur\u00fcck?)<\/p>\n<p>Sp\u00e4her nach Ohrenburg &#8211; R\u00fcckkehr, dass Ort noch steht, Ingbert zur\u00fcck und zur Musterung aufgebrochen?<\/p>\n<p>Sp\u00e4her Richtung Steppe &#8211; bleibt noch offen?<\/p>\n\n\n<p>&nbsp;<br \/>\n(spielt das jetzt in der Nacht 4\/5 oder 5\/6?)<\/p>\n<p>Noch in der Nacht:<br \/>\nNach der Konfrontation Gerwald\/Bynstan kann Ides die Dinge nicht so stehen lassen, alle heim schicken und am n\u00e4chsten Tag mit dem Ordnen beginnen. Die Nachrichten haben jeden geweckt und Konflikte w\u00e4ren unausweichlich. Mithilfe Hardings M\u00e4nner bestreitet sie also sogleich eine Versammlung, zu der insbesondere Mitglieder der betroffenen Familien und Verd\u00e4chtige berufen werden, damit sie gar nicht erst die Zeit finden, ihre Geschichten einander anzugleichen.<br \/>\nDie Ausnahme, die schon heim gegangen war, ist Ranulf mit Torulfs Sarg, denn er wollte seine Schwester selbst von den Geschehnissen in Kenntnis setzen.<br \/>\nIhn erwartete ein weiterer Schock. Alvine, genannt Alva, ist ein Jahr \u00e4lter als er und sein ziemliches Gegenteil. Wo er gro\u00df, dunkel und d\u00fcnn ist ist sie klein und robust, mit leuchtenden gr\u00fcnen Augen und rotblondem Haar. Sie mu\u00df zu ihm aufsehen, aber das hindert sie nicht im Mindesten, ihn w\u00fctend anzufahren, als er seinen Bericht beendet hat. Wie er es wagen k\u00f6nne, ihr wieder unter die Augen zu treten! Sie h\u00e4tte ihm geraten, Torulf heimzuschicken und bei seinem famosen Bogenmachersohn zu bleiben, schlie\u00dflich habe er den ja seiner Familie vorgezogen. Sie langt herauf und versetzt ihm einen Schlag ins Gesicht. &#8222;Ranulf, mach, da\u00df du mir aus den Augen kommst! Du wagst es, mir zu sagen, da\u00df du Vater nicht beistehen konntest?! Du warst dabei und hast nichts getan und jetzt meinst du hier einfach so wieder auftauchen zu k\u00f6nnen? Ihm Geleit geben? Du? Verraten hast du uns, also verschwinde von unserer Seite! Wag es ja nicht, in meiner oder seiner N\u00e4he aufzutauchen, wenn wir ihn verabschieden, dazu hattest du bereits Zeit und ich will dich nicht dahaben! Ist das klar? Ich z\u00e4hle bis drei, dann bist du aus der T\u00fcr oder ich rufe nach Gunder. Eins&#8230;&#8220; &#8222;Alva&#8230; h\u00f6r zu, ich&#8230;&#8220; &#8222;Zwei.&#8220; &#8222;Er hat ihnen deinen Namen nicht genannt, ich wu\u00dfte nicht&#8230; sie wissen nicht&#8230;&#8220; &#8222;Drei.&#8220; &#8222;Schwester, es f\u00e4llt auf, wenn du mich fortjagst! Bedenke doch&#8230;&#8220; &#8222;Gunder!!&#8220; Der Gerufene trat aus dem Nebenraum. Torulfs Mann f\u00fcr&#8217;s Grobe, ihr Hausmeister. Ranulf wich einen Schritt zur\u00fcck. &#8222;Wir lassen dir deine Sachen zum Bogenmacher bringen. Ich denke doch, dorthin wirst du jetzt gehen?&#8220; sagte Alva. Ungl\u00fccklich sah er sie an. &#8222;Du machst einen Fehler&#8230;&#8220; Sie drehte sich zur Seite. &#8222;Schaff ihn mir aus den Augen, Gunder.&#8220; Der kantige Mann nickte, in diesem Moment jedoch polterte ein Klopfen an die Eingangst\u00fcr und jemand befahl, zu \u00f6ffnen. Ides w\u00fcnschte nat\u00fcrlich, insbesondere Torulfs Familie zu befragen.<\/p>\n<p>Gleiches ereignet sich auch im Hause Olwigs und einiger anderer.<\/p>\n<p>Die Methalle war voll, Hardings M\u00e4nner angespannt, Aerdan geknickt, weil Ides Gerwald bevorzugt (Kunstst\u00fcck, der hat sofort vor ihr gekniet und niemand zweifelt seine Loyalit\u00e4t gegen\u00fcber der rechtm\u00e4\u00dfigen Erbin an.)<br \/>\nEs dauerte sehr lange, bis die einzelnen Personen aufgerufen wurden und ausgesagt hatten. Ides begann mit denen, die nichts oder wenig damit zu tun hatten und arbeitete sich vor. Einige waren absichtlich w\u00e4hrend der Verhandlung nicht dabei und wurden erst von Hardings Leuten dazugef\u00fchrt.<br \/>\nOlwig hatte sehr genau beobachtet, wie Ides auf die Leute reagierte. Er bezog daher die Position &#8218;unschuldiges Opfer&#8216;, als er an der Reihe war. Seine beiden Schwestern h\u00e4tten nichts geahnt und er selbst&#8230; an dieser Stelle fing er Aerdans Blick auf. Sonst konnte er sich bedingungslos darauf verlassen, dass sein Captain hinter ihm stand. Jetzt jedoch sch\u00fcttelte Aerdan entt\u00e4uscht den Kopf und blickte ihn dann durchdringend an. Es war klar, dass er ihn nicht decken w\u00fcrde, wenn Olwig behauptete, von nichts gewu\u00dft zu haben. Er bi\u00df sich auf die Lippen. &#8222;Ich&#8230; ich wu\u00dfte, da\u00df mein Vater und Torulf und Athelward etwas gemeinsam planten, aber was&#8230; also, mit wem&#8230; mit Orks und all dem&#8230; das h\u00e4tte ich nie gedacht,&#8220; log er, denn er wu\u00dfte sehr wohl, da\u00df Lorrons Bericht damals wahr gewesen war und er kannte auch die Boten, die sein Vater sp\u00e4ter immer wieder heimlich getroffen hatte. &#8222;Ja&#8220;, setzte er hinzu, &#8222;&#8230;es ist richtig, da\u00df Aerdan Jarl nichts mit diesen Pl\u00e4nen zu tun hatte. Deshalb&#8230;&#8220; er stockte und tat als m\u00fcsse er sich sammeln. &#8222;Deshalb verlangte mein Vater ja auch, da\u00df ich ihm alles erz\u00e4hlen solle, was in unserer Einheit so besprochen wurde&#8230;&#8220; Er brach wieder ab, wischte sich fahrig \u00fcber das Gesicht und \u00fcberlegte, wie er fortfahren konnte. Kurz dachte er dar\u00fcber nach, sich jetzt an Aerdan direkt zu wenden, wagte es aber nicht. Stattdessen sah er zu Gerwald auf. &#8222;Ihr kennt mich, ich habe immer mein Bestes gegeben, die M\u00e4nner auszubilden und zu trainieren und ich schrecke auch vor keinem Kampf zur\u00fcck.&#8220; Gerwald nickte best\u00e4tigend. &#8222;Ich h\u00e4tte es nie zugelassen, da\u00df Orks unangefochten \u00fcber unser Land ziehen, wenn ich es gewu\u00dft h\u00e4tte!&#8220; Gerwald nickte zwar nicht, sagte aber: &#8222;Es ist schwer vorstellbar.&#8220; Zufrieden fuhr Olwig mit leicht verzweifelter Stimme fort: &#8222;Ich dachte, es ginge nur um Loyalit\u00e4ten hier in der Stadt und&#8230; und ich konnte doch Vaters Wunsch nicht&#8230; er &#8230; er konnte sehr \u00fcberzeugend sein.&#8220; Theatralisch barg er sein Gesicht in den H\u00e4nden und sagte durch die Finger hindurch, froh, da\u00df man ihm so nicht ins Gesicht sehen konnte: &#8222;Ich stand zwischen dem Gehorsam zu meinem Captain und dem zu meinem Vater&#8230; es war eine furchtbare Wahl und nun stellt sich heraus, wie schrecklich falsch ich gew\u00e4hlt habe&#8230;&#8220; Aerdans Wohlwollen hatte er als sicher angenommen und sich nicht gescheut, es zu mi\u00dfbrauchen, um sich das Wohlwollen seines Vaters zu sichern, dessen Meinung er soundso gewesen war. Er hatte auf den gutgl\u00e4ubigen Captain absch\u00e4tzig l\u00e4chelnd niedergesehen. Jetzt aber, ohne den R\u00fcckhalt des Greven, mochte er dessen Blick nicht begegnen. Aerdan war der Einzige, der ihn heil aus dieser Lage herausholen konnte, wenn er denn entschied, weiterhin an seinem Waffenmeister festzuhalten. Olwig fluchte innerlich. Er w\u00fcrde nicht darum herumkommen, sich jetzt \u00f6ffentlich an ihn zu wenden. Er wartete, bis sich Tr\u00e4nen (der Frustration und Wut) in seinen Augen gesammelt hatten, ehe er wieder aufsah. &#8222;Verzeiht mir&#8220;, bat er. &#8222;Ich habe vor Vaters Zorn klein beigegeben und euch verraten. Bitte glaubt mir, ich hatte keine Ahnung von all diesen Scheu\u00dflichkeiten! Captain, es tut mir leid!&#8220;<br \/>\nAlle blickten Aerdan an, wie er dies aufnehmen w\u00fcrde. Er seufzte innerlich, denn er konnte sich inzwischen nicht mehr vorstellen, da\u00df Olwig v\u00f6llig ahnungslos gewesen war. Andererseits kannte er die Strenge seines Vaters und hatte immer versucht, diese abzumildern, denn er erlebte den Jungen von klein auf und wu\u00dfte, da\u00df der darunter gelitten hatte. Er hatte es jedoch nicht verhindern k\u00f6nnen, da\u00df aus dem fr\u00f6hlichen, offenen Kind ein arroganter, \u00fcberheblicher und sehr auf sein Ansehen bedachter Jugendlicher geworden war, der v\u00f6llig das ausf\u00fcllte, was seine Familie von ihm erwartete. Wenn etwas schief gelaufen war aber, dann war er zu ihm gekommen. Und jetzt war es richtig schief gelaufen, und wieder erwartete Olwig, da\u00df er es schon richten werde. Junge, es war nicht Recht und ich kann dich nicht verteidigen&#8230; Aerdan knirschte mit den Z\u00e4hnen und wu\u00dfte, da\u00df ihm nicht mehr viel Zeit zu Z\u00f6gern blieb. Er schlo\u00df kurz die Augen. ( Alternative 1: Dann best\u00e4tigte er Olwigs Aussage. &#8222;Ich wu\u00dfte, da\u00df jemand Informationen weitergab&#8230; ich ahnte jedoch nicht, dass du es warst, Olwig. Ich bin entt\u00e4uscht von dir, aber ich sehe auch, da\u00df dir kaum eine Wahl blieb. Ich kann nur hoffen, dass du nach diesem Erlebnis nie wieder einen solchen Fehler begehen w\u00fcrdest.&#8220; &#8222;Hofft ihr es nur, oder kennt ihr ihn gut genug, um es als sicher anzunehmen?&#8220; wollte Ides wissen. Aerdan erlaubte sich kein Z\u00f6gern, er liebte den Jungen, ganz gleich, was er angestellt hatte. Dar\u00fcber zu reden mochte sp\u00e4ter Zeit sein. &#8222;Ich nehme es als sicher an, Frau Ides. Jetzt, wo der sch\u00e4dliche Einflu\u00df der Verschw\u00f6rung vor\u00fcber ist, gibt es keinen Grund mehr f\u00fcr ihn, hin- und hergerissen zu sein. Au\u00dferdem wei\u00df er jetzt, wie man sich f\u00fchlt, wenn man seine Kameraden verr\u00e4t und ihnen hinterher wieder ins Gesicht sehen mu\u00df. Ich kann mir nicht vorstellen, da\u00df er das jemals wieder riskieren w\u00fcrde, wenn er denn bei uns bliebe.&#8220; &#8222;So w\u00fcrdet ihr ihm weiterhin in eurer Einheit trauen?&#8220; Aerdan nickte. &#8222;Ja, Frau Ides.&#8220; Sie hob die Augenbrauen. &#8222;So sei es denn. Ihr habt die Verantwortung.&#8220; ) (Alternative 2, favorisiert: Olwigs Worte klangen noch in seinen Ohren. Die Worte selbst entsprachen der Wahrheit, bis auf den entscheidenden Punkt, und daher klangen sie nach Furcht, denn der Junge hatte sehr wohl gewusst, worauf er sich einlie\u00df. Er hatte, wenn Aerdan so zur\u00fcckdachte, viele ins Ungl\u00fcck gebracht um selbst besser dazustehen. Darum war es ja in der ganzen Familie seiner Cousine immer gegangen: gut dastehen. Und das war auch das Einzige, was Olwig jetzt retten wollte: sein Ansehen. Es ging ihm nicht um Aerdans Zuneigung, die besa\u00df er, und w\u00fcrde sie immer besitzen, ganz gleich, was er tat. Das war seit dem Tag so, als er ihn &#8218;Onkel Aerdan&#8216; rufend fr\u00f6hlich begr\u00fc\u00dft hatte und daf\u00fcr gescholten worden war, denn Aerdan war ja nur ein Cousin der Mutter, gar so nah an seiner Familie mochte Olwigs Vater ihn nicht haben und auch nicht daran erinnert sein. Heimlich hatte ihn Olwig weiterhin &#8218;Onkel&#8216; genannt. Aber das war damals gewesen, als Kind. Dann war er seines Vaters Kreatur geworden und heute wollte er Aerdan nur einmal mehr benutzen. Schlimmer noch, er wollte ihn dazu bringen, wider besseres Wissen vor der versammelten Stadt falsch auszusagen. &#8218;Dein Stolz ist dein Problem, Junge&#8216;, dachte er. &#8218;Ich helfe dir nicht, indem ich mitspiele. Du mu\u00dft endlich lernen, die Folgen deiner Entscheidungen zu tragen. Du bist kein Kind mehr.&#8216; Er schnaufte entschlossen. &#8222;Du mu\u00dft von Einzelheiten der Verschw\u00f6rung gewu\u00dft haben, Olwig, sonst h\u00e4ttest du nicht all die Dinge tun k\u00f6nnen, von denen ich jetzt wei\u00df, da\u00df du dahinter gesteckt haben mu\u00dft. Dein Vater ist f\u00fcr seine Sache gefallen. Wenn es nicht auch deine Sache war, wieso gibst du dann nicht zu, was du getan hast, und distanzierst dich offen davon? Du brauchst ihn doch nun nicht mehr zu f\u00fcrchten. Aber nein, stattdessen versuchst du, dich weiter zu verstecken und erwartest auch noch, da\u00df ich deine L\u00fcge decke. Ich denke aber nicht daran, in dieser Sache zu deinem Mitt\u00e4ter zu werden. Ich erwarte von dir, da\u00df du preisgibst, was du wirklich gewu\u00dft hast, und da\u00df du Frau Ides in ihrer Suche nach der Wahrheit nach Kr\u00e4ften unterst\u00fctzt. Meine Verzeihung wirst du dir verdienen m\u00fcssen.&#8220;<br \/>\nDurch die Menge ging ein Raunen. Einigen machte die Ank\u00fcndigung Angst, Olwig k\u00f6nne aussagen, was er wu\u00dfte. Viele hatten Aerdan in Punkto Olwig schon abgeschrieben gehabt und f\u00fcr blind erachtet. Andere hatten nur darauf gewartet, da\u00df der hochn\u00e4sige Waffenmeister einen Fehler beging und abst\u00fcrzte. Aus dem Raunen wurde Gel\u00e4chter, wurden geh\u00e4ssige Zwischenrufe. Frau Ides unterbrach mit klarer Stimme den Tumult und befahl, den Mann abzuf\u00fchren und im Gef\u00e4ngnis zu befragen.)<br \/>\nSie rief danach Olwigs Schwestern auf. Olwig hatte sie unschuldig genannt und Aerdan hatte nichts Gegenteiliges verlauten lassen. So war Ides ihnen gegen\u00fcber milde gestimmt, zumal sie wiederholten, was ihr Bruder gesagt hatte und selbst noch einmal unter Tr\u00e4nen die Strenge des Vaters herausstellten, der sie sich nie widersetzt h\u00e4tten, so da\u00df sein Wort und seine Ansicht als Gesetz galt. Und nein, nat\u00fcrlich hatte man nie angenommen, da\u00df&#8230;<br \/>\nAlvine platzte der Kragen.<br \/>\n&#8222;Ihr l\u00fcgnerischen Ziegen!&#8220; schrie sie auf. Alle zuckten zusammen und s\u00e4mtliche K\u00f6pfe fuhren zu ihr herum, wie sie dort stand, einen Schritt vorgetreten, den Kopf stolz erhoben, die Augen blitzend vor Wut. (Die Morgensonne schien durch ein Fenster und einer ihrer Strahlen fiel direkt auf sie) Der Schein einer Fackel fiel direkt auf sie, lie\u00df ihr Haar aufleuchten, als sie ihren Kopf wandte um ihren Blick \u00fcber die Anwesenden gleiten zu lassen. Sie spuckte in Richtung der Schwestern des Olwig aus. &#8222;Sch\u00e4mt ihr euch gar nicht? Unsere V\u00e4ter liegen tot f\u00fcr ihre \u00dcberzeugung, f\u00fcr das, woran sie geglaubt haben, und ihr, die ihr sehr wohl darum wu\u00dftet, die ihr der gleichen \u00dcberzeugung wart, ihr wartet nicht einmal, bis sie unter der Erde sind, ehe ihr diese \u00dcberzeugung verratet? Ihr ekelt mich an!&#8220;<br \/>\nRanulf seufzte. Ja, so war Alva.<br \/>\nDie Schwestern waren auch zusammengezuckt. Nun sahen sie sich betreten an und brachten kein Wort heraus.<br \/>\n&#8222;Wenn ihr jetzt wenigstens den Mut gehabt h\u00e4ttet, die Wahrheit zu sagen! Sollen sie unsere V\u00e4ter als Orkfreunde schimpfen und sollen unsere Nachkommen in Schande leben ohne je zu verstehen, warum? Ohne da\u00df je jemand unserer V\u00e4ter Ansehen verteidigt h\u00e4tte? Ich h\u00f6re nur &#8218;ich war das nicht&#8216; um mich herum! Standen sie etwa allein? Nein!!! Sie handelten aus \u00dcberzeugung, f\u00fcr den Willen der Mehrheit zu k\u00e4mpfen. Sie handelten aus \u00dcberzeugung, f\u00fcr Rohan zu k\u00e4mpfen! Sie handelten, weil der K\u00f6nig alt und schwach ist! Ich bin sicher, unser Greve hatte einen Plan, wie er die verhassten Orks wieder loszuwerden gedachte, wenn er denn erst einmal unser K\u00f6nig gewesen w\u00e4re, der K\u00f6nig eines freien Ost-Emnet, da\u00df sich nicht vorschreiben lassen mu\u00df, was es zu tun oder lassen hat.&#8220; Nun sah sie direkt Harding an, wohl wissend, da\u00df er des K\u00f6nigs Schw\u00e4che und vor allem seinen Berater ebenso hasste, wie sie. &#8222;Eines Ost-Emnet, das nicht auf die Einfl\u00fcsterungen entfernter Berater h\u00f6ren mu\u00df! Dem wieder jemand voransteht, der tatkr\u00e4ftig ist und stolz! Das war ihr Traum. Darum waren sie bereit, auch Abscheuliches hinzunehmen, weil es ihnen als der einzige Weg erschien, diesen Traum zu verwirklichen. Wenn schon nicht f\u00fcr sich, denn mein Vater verachtete sich f\u00fcr einige der Entscheidungen, die er treffen mu\u00dfte, so doch f\u00fcr ihre Familien, ihre Nachkommen, ihr Land! Sie gaben ihr Leben und sogar ihre Ehre um das zu verwirklichen und uns von dem Schw\u00e4chling zu befreien! Wie k\u00f6nnt ihr es alle wagen, ihnen nun zu fluchen? Ich gestehe euch Wut zu, wenn ihr ihren Pl\u00e4nen im Weg wart, aber nennt sie nicht Verr\u00e4ter an Rohan, denn das waren sie nicht! Harding! Ihr selbst habt \u00fcberlegt, wie es uns m\u00f6glich wird uns von diesen schwachsinnigen Befehlen zu befreien!&#8220;<br \/>\nHarding starrte sie an.<br \/>\nIn diesem Moment wurde das Tor zur Halle aufgesto\u00dfen und ein atemloser, abgehetzt wirkender Mann kam herein, gefolgt von den Torwachen, die sehr aufgeregt schienen.<br \/>\nEs war der Bote, den Aerdan am Abend Richtung Edoras geschickt hatte.<br \/>\n&#8222;Lady Ides! Aldor Harding!&#8220; he called. &#8222;Theoden King rode to a great battle against the orcs of Saruman at the Hornburg! And what a ride it was! Our King stands proud and strong again and he led our men to victory! His messenger told me all about it when I met him last night. Listen again everyone! Victory is ours! But though the forces of our enemy were scattered there, there remains a threat, so every able bodied man is bidden to take up arms and come to Edoras, where our king will hold an assembly of the Eohere, on the second day after the full moon. Our King calls us to the muster of Rohan!&#8220;<br \/>\nA hushed silence followed his words, but then a great clamour broke out. <\/p>\n<p>Zuerst hatte man dem Boten kaum geglaubt. Einige hielten die Nachricht f\u00fcr einen Plan der Verr\u00e4ter, die waffenf\u00e4higen M\u00e4nner aus der Stadt zu locken. Es war die Best\u00fcrzung derer, die man f\u00fcr mitschuldig an der Verschw\u00f6rung hielt, die zeigte, da\u00df ihnen dies nicht bekannt gewesen war und die Nachricht somit echt. Alva stand wie versteinert allein. Tr\u00e4nen liefen ihr \u00fcber die Wangen. &#8222;Der K\u00f6nig&#8230;?&#8220; fl\u00fcsterte sie. &#8222;Er reitet wieder&#8230;? Wie kann das sein?&#8220; Sie starrte fassungslos zu der Menschentraube, die sich um den Boten gebildet hatte und begann, zu zittern. &#8218;Warum bist du nicht eher gekommen?!&#8216; dachte sie verzweifelt. &#8218;Nur ein paar Tage eher&#8230; und all dies w\u00e4re unn\u00f6tig gewesen! Nur ein paar Tage eher, und Vater k\u00f6nnte noch am Leben sein und unser Name nicht in Schmach! Nur ein paar Tage! Sie w\u00e4ren geritten, die Orks zu besiegen, statt an ihrer Seite zu stehen, sie w\u00e4ren mit dem K\u00f6nig geritten! Vater ist an Theodens Schw\u00e4che verzweifelt, und jetzt&#8230; jetzt, wo er tot ist und es nicht mehr erfahren kann, jetzt hat der K\u00f6nig seine M\u00e4nner zum Sieg gef\u00fchrt&#8230; das ist &#8230; das darf doch nicht&#8230;&#8216; &#8222;Warum bist du nicht eher gekommen?!&#8220; schrie sie laut, und es war gut, da\u00df nun einer von Hardings M\u00e4nnern sie zur Seite nahm, denn ohne diese St\u00fctze w\u00e4re sie zusammengebrochen.<br \/>\nAuch Ides war bleich geworden, als sie die Nachricht h\u00f6rte. Der K\u00f6nig rief zum Krieg. Und das jetzt, in dieser Situation. Nach dem Desaster von Hytbold hatte jemand Entscheidungen f\u00fcr Cliving treffen m\u00fcssen, und sie war vor Ort gewesen. Harding vertraute ihr und unterst\u00fctzte sie, jedoch war es eigentlich nicht an ihr, f\u00fcr Cliving zu sprechen&#8230; Es war ein Bote unterwegs zu ihrer \u00e4lteren Schwester, die verheiratet war und nicht mehr in Cliving lebte. Normalerweise waren sie und ihr Mann diejenigen, die Athelwards Erbe antreten sollten, doch ihre Verwicklung in diese Sache war noch ungekl\u00e4rt, ob sie \u00fcberhaupt dies Amt auszuf\u00fcllen bereit war war ungekl\u00e4rt&#8230; also betrachtete Harding Ides als \u00dcbergangsl\u00f6sung. Aber mehr als das war es im Augenblick nicht. Der K\u00f6nig mu\u00dfte entscheiden, wen er ins Amt berufen wollte. Und der K\u00f6nig zog gerade in einen Krieg. Ides wu\u00dfte sehr wohl, wie unsicher ihre Position hier war, in einer Stadt, in der sie von der H\u00e4lfte der Leute nicht wu\u00dfte, was sie wirklich dachten und tun w\u00fcrden. Zu einer Zeit, wo die Antwort ihrer Schwester noch ausstand. Und jetzt mu\u00dfte auch noch Harding fr\u00fcher als erwartet fort von hier und w\u00fcrde den Gro\u00dfteil seiner M\u00e4nner mit sich nehmen. Es blieb ihm gar keine andere Wahl. So, wie er auf dem Witan gesprochen hatte, da hatte Alvina Recht, mu\u00dfte er unbedingt zum K\u00f6nig und ihn seiner Loyalit\u00e4t versichern. Denn er hatte den Witan selbst einberufen, etwas, das eigentlich dem K\u00f6nig vorbehalten war&#8230; und es war auch richtig, dass er es getan hatte, weil er an des K\u00f6nigs F\u00fchrungsqualit\u00e4ten gezweifelt hatte&#8230; er hatte offen ausgesprochen, da\u00df er vorhatte, mit ihm zu brechen und das Eastemnet unter sich zu vereinen&#8230; sicher, er hatte Grund gehabt, und er hatte nicht die Orks auf seine Seite gebracht, wie ihr Vater&#8230; (sie f\u00fchlte einen Stein im Magen)&#8230; aber es waren nur jene Orks gewesen, deren Auftreten sie geeint und ihnen den wirklichen Feind gezeigt hatte, deren Angriff verhindert hatte, da\u00df Harding wirklich an jenem Tag mit Theoden brach&#8230; Es stand zu erwarten, dass er sich daf\u00fcr w\u00fcrde rechtfertigen m\u00fcssen, jetzt, wo es wieder eine starke F\u00fchrung in Edoras gab. Und sie mu\u00dfte desgleichen tun, aber sie konnte hier jetzt nicht fort, selbst wenn sie Bynstan hier als Verwalter einsetzte. Ihre zwei j\u00fcngeren Schwestern, Mildred und \u00c1ffa, brauchten sie jetzt. Das Volk von Cliving brauchte sie jetzt, sie mu\u00dften jemanden sehen, der blieb und sich k\u00fcmmerte. Aus ihrer Familie, nicht einen Stellvertreter. Doch wen sollte sie schicken? Die, denen sie traute? Dann war abzusehen, was aus Cliving werden w\u00fcrde&#8230; Die, denen sie nicht traute, damit hier Ruhe herrschte? Wie w\u00fcrde das denn beim K\u00f6nig ankommen? Aber es schien die vern\u00fcnftigste L\u00f6sung, waren es doch nur wenige in einem gro\u00dfen Heer, und es bot denen, die gefehlt hatten, die M\u00f6glichkeit zur Umkehr. Irgendwie mu\u00dfte das Leben hier ja wieder in geordnete Bahnen finden, sie konnte ja schwerlich die halbe Stadt verbannen oder einkerkern lassen. Mit welchen Leuten denn? So gesehen, dachte sie nun, kam der Krieg gerade recht&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eadlad, Torvor\/Waltrud, Theolf, Bynstan, Aerdan, Gerwald&#8230; Flucht von Torvor mit den vier Reitern aus Cliving und Bynstans Verhaftung Bynstan seitdem im Gef\u00e4ngnis, von Athelward \/ Torulf des Verrats beschuldigt, die Einladung aus Hytbold an alle Thane\/Greven hat Bynstan nicht mehr gesehen&#8230; Torulf jagt Theolf hinterher mit letzter Warnung, es ja nicht zu vermasseln&#8230; kurz nachdem &hellip; <a href=\"https:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/?page_id=4507\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Geschehen um Cliving (teilweise parallel zur Versammlung in Hytboldt\/HK)<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":4588,"menu_order":3,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-4507","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4507","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=4507"}],"version-history":[{"count":16,"href":"https:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4507\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6350,"href":"https:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4507\/revisions\/6350"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/4588"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=4507"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}