{"id":4119,"date":"2016-01-16T12:19:15","date_gmt":"2016-01-16T11:19:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/?page_id=4119"},"modified":"2016-06-18T10:27:38","modified_gmt":"2016-06-18T08:27:38","slug":"zu-cenham","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/?page_id=4119","title":{"rendered":"Cenham"},"content":{"rendered":"<p>nach der Schlacht von Minas Tirith:<\/p>\n<p>Rauch und Asche lagen in der Luft und stachen in seinen Augen. Unwillig wischte sich Geol mit dem \u00c4rmel \u00fcber das Gesicht w\u00e4hrend er auf der Hauptstrasse Minas Tirith&#8217;s lief und jene Abzweigung suchte, die ihn zu den Quartieren der W\u00e4chter bringen mu\u00dfte. Lange genug hatte er suchen m\u00fcssen, bis ihm da jemand hatte Auskunft geben k\u00f6nnen und sie tuschelten, der K\u00f6nig w\u00e4re in der Stadt und habe gro\u00dfe Heilkraft. Geol schnaufte. Wenn es wirklich so war, stand dem guten Mann eine lange Nacht bevor, denn Verletzte, denen die Zeit davonlief, gab es viel zu viele. In den Ringen der Stadt und auch davor. Soviele, dass auch geringere Heiler wie er selbst in dieser Nacht keine Ruhe w\u00fcrden finden k\u00f6nnen. Aber ehe er zu den Zelten vor der Stadt zur\u00fcckkehren konnte wollte er Cembald finden, der zu jenen, die er aus fr\u00fcheren Tagen in Minas Tirith kannte, gegangen war. Er strauchelte, als ein stechender Schmerz durch sein verletztes Knie scho\u00df und mu\u00dfte f\u00fcr einen Moment innehalten. &#8218;Immerhin, nicht mehr als das&#8216;, dachte er dankbar.<br \/>\nEr fand Cembald auf einem Lager sitzend im Gespr\u00e4ch mit einem anderen Mann, der aber aufstand und Geol Platz machte, als dieser herankam.<br \/>\nCembald l\u00e4chelte einen kurzen Augenblick und zog dann die Stirn kraus. &#8222;Ich freue mich, dass du nach mir sehen kommst, aber ich denke nicht, dass du ohne Anlass hier auftauchst.&#8220;<br \/>\nGeol nickte und lie\u00df sich schwer auf den freigewordenen Stuhl sinken. &#8222;Cenham&#8220;, sagte er nur.<br \/>\nCembald fuhr kerzengerade auf und starrte ihn an. &#8222;Er lebt?&#8220; Seit er ihn vor Helm&#8217;s Klamm aus den Augen verloren hatte, hatte er nicht wieder von ihm geh\u00f6rt. Wie lange war das jetzt her? Etwa zwei Wochen? Es f\u00fchlte sich wie zwei Jahre an, bei allem, was seither geschehen war.<br \/>\nGeol seufzte. &#8222;Sarumans Schergen. Sie hatten sich bereits in Bewegung gesetzt, daher kam er nicht an ihnen vorbei zu euch zur\u00fcck. Er versuchte es an der Furt und schlo\u00df sich dort dem Kommandeur Grimbold an, denn der \u00c4rger mit den Orks war absehbar und die Reste von Theodreds Kavallerie dort konnten einen Reiter mehr gut gebrauchen. &#8211; Du hast ja geh\u00f6rt, was dort geschah. Cenham war bei denen, die Grimbolds R\u00fcckzug zu Pferd deckten. &#8211; Er war die ganze Zeit nicht fern, wir haben ihn in dem Chaos nur nicht bemerkt. Er kam mit Erkenbrand nach Helm&#8217;s Klamm und er zog mit seinem neuen Hauptmann hierher.&#8220; Er machte eine Pause und \u00fcberlegte, wie er fortfahren sollte. &#8222;Grimbold&#8230; Ein Mann, dem Erkenbrand die Westfold anvertraut hatte&#8230; ich vermute, f\u00fcr eine Weile hat er Hrimholts Platz bei Cenham eingenommen, mit dem Unterschied, dass er von Grimbold Anerkennung erfuhr&#8230; Grimbold war ein tapferer Mann, Cembald. Einer, der auch noch weiterk\u00e4mpfte, als er schon nicht mehr auf den Beinen h\u00e4tte stehen sollen. Bei einem Ansturm der Feinde, gegen Ende der Schlacht, erschlug Cenham alles, was sich gegen sie warf. Aber als er sich dann zu Grimbold umwandte&#8230; Es war ein Schock f\u00fcr ihn. Er hatte alles getan und dennoch&#8230; Als wir das Schlachtfeld nach Verletzten absuchten, um sie ins Lazarett zu bringen, fand ich den Schwarzen. Er stand \u00fcber seinem Herrn und fuhr auf jeden los, der ihm nahe kam. Zum Gl\u00fcck erinnerte er sich an mich. Cenham sa\u00df noch immer neben seinem Kommandeur, wie versteinert. Er ist nicht schwer verletzt, aber er zittert und steht v\u00f6llig neben sich. Ich hatte alle M\u00fche, ihn von dort wegzubewegen, und er lie\u00df die M\u00e4nner, die die Bahre mit Grimbold trugen, nicht aus den Augen. Du kennst ihn. Er l\u00e4\u00dft mich gerade soweit an sich heran, dass er \u00fcberhaupt mit mir spricht, nicht weiter. Ich habe f\u00fcr ihn getan, was ich konnte. Verb\u00e4nde, Decken, aber schon bei dem Versuch, etwas Warmes in ihn hineinzubekommen, bin ich gescheitert. Er ist nicht davon abzubringen, dort die Totenwache abzuhalten und ich mache mir ernsthaft Sorgen, was danach wird. Er sollte jetzt nicht allein sein.&#8220; Cembald war bereits vor Geols letzten Worten aufgestanden. &#8222;Bring mich hin.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>nach der Schlacht von Minas Tirith: Rauch und Asche lagen in der Luft und stachen in seinen Augen. 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