{"id":2825,"date":"2015-07-01T21:06:47","date_gmt":"2015-07-01T19:06:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/?page_id=2825"},"modified":"2015-07-01T22:27:50","modified_gmt":"2015-07-01T20:27:50","slug":"ein-unerwartetes-angebot","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/?page_id=2825","title":{"rendered":"Ein unerwartetes Angebot&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Amillia blickte nachdenklich auf ihr Datenpad. Viel lieber w\u00e4re es ihr, wenn sie selbst zum Rat nach Tython fliegen k\u00f6nnte, aber die neueren Ereignisse machten es ihr unm\u00f6glich zum jetztigen Zeitpunkt Coruscant zu verlassen.<br \/>\nSie \u00fcberlegte hin und her, wen sie an ihrer Stelle schicken k\u00f6nnte.<br \/>\nSchlie\u00dflich fa\u00dfte sie einen Entschluss: Sie w\u00fcrde eine Delegation schicken.<br \/>\nSie ging zum Interkom, stellte es auf Rundruf und schaltete es ein:<\/p>\n<p><em>An alle Jedi an Bord, sofortiges Treffen im Konferenzraum. Diese Interkomnachricht ist von vorrangiger Bedeutung<\/em><br \/>\n<em>Meisterin Amillia<\/em><\/p>\n<p>Sie schaltete das Interkom aus und machte sich auf den Weg zum Konferenzraum.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Sie sa\u00df gerade in ihrem Laborstuhl, als sie \u00fcber die vergangenen Wochen und Monate nachdachte. Leise spielte ruhige Musik im Hintergrund.<\/p>\n<p>Viel Zeit war vergangen, sie rann wie Sand durch die H\u00e4nde. Es kam ihr fast wie gestern vor, als Meister Mar\u2019thaner sie bei ihren Studien anschaute und meinte, dass sie zu ihm kommen sollte, wenn sie bereit sei. Sie l\u00e4chelte leicht, als sie sich daran erinnerte, als sie ihn gefragt hatte, was er damit meinte. Doch damals war sie noch sehr jung gewesen aber sie hatte damals gesp\u00fcrt, dass nichts falsches in ihm war. Sie hatte ja nicht geahnt, woher dieses Gef\u00fchl kam.<\/p>\n<p>Gerade als ihre Gedanken abschweifen wollten &#8211; die Proben waren noch immer nicht fertig analysiert \u2013 bemerkte sie das Intercom, welches sie leise gestellt hatte, um sie bei der empfindlichen Arbeit nicht unn\u00f6tig zu erschrecken. Kurz h\u00f6rte sie sich die Nachricht von Meisterin Amillia an, stellte mit einer Handbewegung die Musik aus und erhob sich.<\/p>\n<p>&#8222;Dies dauert sicher noch einige Stunden.&#8220;<\/p>\n<p>Als sie hinausgehen wollte, blickte sie ins Regal links von der T\u00fcr.<\/p>\n<p>&#8222;Die Relikte aus Alderaan m\u00fcsste ich vielleicht noch untersuchen.&#8220;<\/p>\n<p>Sie machte sich innerlich eine Notiz, ging durch die sich automatisch \u00f6ffnende T\u00fcr und mit einem leisen Piepen, welches auf eine nur ihr bekannte Codierung hinwies, verschloss diese sich wieder, als sie hindurch war.<\/p>\n<p>Was sie nicht h\u00f6rte war ein leises miauen, als sich eine Katze vor der sich pl\u00f6tzlich verschlossenen T\u00fcr wiederfand, noch ehe sie ins Labor schl\u00fcpfen konnte. Auch h\u00f6rte sie die Samtpfoten nicht, als diese aus einem m\u00f6glichen Augenwinkel von ihr verschwanden.<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Irritiert peitschte der Schwanz der kaum zwei Handvoll Katze von einer Seite zur anderen, dann machte sie kehrt und huschte den Weg zur\u00fcck und durch eine kaum faustgro\u00dfe Zugangs\u00f6ffnung in einen Leitungsschacht.<br \/>\nMit einer auf Gewohnheit schlie\u00dfen lassenden Sicherheit trabte sie zu einer Verteilerkreuzung und quetschte sich durch eine schmale \u00d6ffnung in einen Leerraum, wo sie sich zusammenrollte und ergiebigst ihre Fell zu putzen begann, welches sich langsam unter ihrer Zunge von einem gr\u00e4ulichen Ton zu schwarz zur\u00fcckf\u00e4rbte.<\/p>\n<p>Sie hatte bereits einige Orte aufgesucht und nach dem gesucht, der sie normalerweise f\u00fctterte und mit ihr spielte, doch hatte sie den Ort nicht erreichen k\u00f6nnen, wo sie ihn schlie\u00dflich aufgesp\u00fcrt hatte.<br \/>\nZuviele Sperren, durch die sie noch keine L\u00fccke entdeckt hatte. Zuviele Zweibeiner, die sie nicht kannte, denen sie auswich, &#8230; zuviele seltsame Ger\u00e4usche &#8230;<\/p>\n<p>Kurz glommen die Fellspitzen in einem dunklen Rot auf, welches sich jedoch wieder verdunkelte, als sich ihre Erregung unter der beruhigenden Fellw\u00e4sche erneut legte.<\/p>\n<p>Noch war sie nur neugierig und gelangweilt und weder hungrig und durstig und so rollte sie sich schlie\u00dflich zu einem tiefschwarzen kleinen Fellball zusammen &#8230; das leise vibrierende Schnurren der Genthianischen Katze ging im Surren der Generatoren unter&#8230;<\/p>\n<p>&#8230;<\/p>\n<p><em><strong>Zeitlich zwischen den Gespr\u00e4chen mit der Abgeordneten vom Rat der Jedi auf Tython und auf der Vrook Lamar (zur Zeit des Fundes der Spionagesonde an Bord der Vrook Lamar) angesiedelt<\/strong><\/em><\/p>\n<p>Aeden hockte nach der unerfreulichen R\u00fcckkehr von dem Jedi-verseuchten Planeten in seinem Quartier und versuchte fieberhaft sich eine L\u00f6sung einfallen zu lassen.<\/p>\n<p>Seine \u00c4nderungen im System hatten die SID-Software vor\u00fcbergehend in eine virtuelle Kopie des Originalsystems verfrachtet, wo sie sich austoben konnte, w\u00e4hrend er versuchte herauszufinden, was das Ding genau wollte und wie er es ohne zu gro\u00dfen Aufwand zufrieden stellen konnte &#8211; oder ins Leere laufen &#8211; ohne dabei erwischt zu werden.<br \/>\nVerdammte Ausgangssperre! Wenn er momentan eines wollte, dann war das weg&#8230;.<br \/>\nEr musste nicht damit rechnen, dass irgendjemand hier auf seiner Seite w\u00e4re. Fast sp\u00fcrte er noch den Lauf der Waffe im R\u00fccken. War er besorgt um sie gewesen, als sie mit diesen mistigen Erregern zu k\u00e4mpfen hatten&#8230; sinnloses Mitgef\u00fchl&#8230; sie waren die Gegner. Immer gewesen, ganz egal was sie gemeinsam erlebt haben mochten&#8230;<br \/>\nLeise fluchend \u00fcber seine Dummheit huschten seine Finger \u00fcber die Tastatur.<\/p>\n<p>Gelegentlich hielt er inne und fuhr sich mit zitternden Fingern durch die Haare. Die Begegnung mit diesem SID-Typen hatte unerfreuliche Erinnerungen wieder nahe gebracht und seine eh&#8216; schon \u00fcberreizten Nerven drohten langsam aber sicher zu rei\u00dfen.<br \/>\nZugleich f\u00fchlte er sich einfach nur m\u00fcde. Als w\u00fcrde etwas in ihm aufgegeben haben und ihm zufl\u00fcstern, es einfach sein zu lassen und das unausweichliche hinzunehmen.<\/p>\n<p>&#8218;Nein, verdammt. Ich geh nicht wieder an so einen Ort&#8230;&#8216;<\/p>\n<p>Sein Blick fiel auf die noch verpackte Atemmaske, die ihm der Lieutnant vor einer Ewigkeit, wie es jetzt schien, geschickt hatte. Er erinnerte sich an seine Verwirrung, was immer den anderen dazu bewogen haben mochte.<\/p>\n<p>Eine leise Warnungmeldung im Kopfh\u00f6rer brachte ihn kurz in die Gegenwart zur\u00fcck&#8230;<br \/>\n&#8218;Verflucht, Aeden, was machst du hier eigentlich? Pass gef\u00e4lligst auf&#8230; du musst dich nicht selbst umbringen&#8230;.Das werden andere schon gerne f\u00fcr dich \u00fcbernehmen&#8230;&#8216;<\/p>\n<p>Hastig korrigierte er die Einstellungen der Sauerstoffversorgung wieder, in die er durch seine Unaufmerksamkeit geraten war.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend er noch zu Gange war, ging eine zerst\u00fcckelte Meldung ein, die er nur mit halbem Ohr verfolgte.<br \/>\nWas interessierten ihn die Soldaten? Sollten sie doch auf Taris&#8230;!<\/p>\n<p>&#8230; Taris &#8230;<\/p>\n<p>Aeden setzte die Umw\u00e4lzanlage wieder auf Normalbetrieb und starrte auf die Wand, ohne diese wahrzunehmen.<br \/>\nEine M\u00f6glichkeit schien sich aufzutun&#8230;<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Die Schicht zog sich in die L\u00e4nge. Manchmal konnte man sich vor Arbeit nicht retten und dann wieder dehnte sich jeder Moment wie ein Gummiband.<br \/>\nUnruhig wartete Aeden auf das erl\u00f6sende Schichtende. Mit seinen Gedanken war er Lichtjahre vom Techbereich der Vrook Lamar entfernt &#8211; noch immer bei dem Gespr\u00e4ch mit der Abgesandten vom Jedi-Rat auf Tython. Und diesem Vec&#8230; dessen Worte ihm noch im Ohren klangen&#8230;.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">Wir sollten uns unterhalten&#8230;<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #0000ff;\">SID!<\/span><\/p>\n<p>Wie ein gefangenes Tier im K\u00e4fig tigerte er exakt die f\u00fcnf Schritte, die er in seiner damaligen Zelle an Platz gehabt hatte, auf und ab. Hin und zur\u00fcck. Bis ihm am Rande seiner Wahrnehmung die seltsamen Blicke der andere Techs bewusst wurden.<br \/>\nEr zwang sich zu einem schiefen Grinsen, murmelte etwas von &#8222;&#8230;nachsehen&#8220; und verschwand in den Gang hinaus, bevor jemand etwas sagen oder ihn aufhalten konnte. Vielleicht waren sie mittlerweile auch an sein mitunter seltsames Verhalten gew\u00f6hnt&#8230;<\/p>\n<p>Bloss nicht still sitzen&#8230; Bloss nicht dar\u00fcber nachdenken, wie er hier im Schiff in der Falle sa\u00df&#8230;<\/p>\n<p>Offenbar war ihm der SID schlusssendlich auf die Schliche gekommen. Welcher Job in den letzten Jahren hatte ihn auffliegen lassen? Was wussten sie alles schon?<br \/>\nEr hatte nur einen kurzen Blick auf die Angaben auf dem Datenpad werfen k\u00f6nnen, das dieser beleibte SID-Vertreter ihm unter die Nase gerieben hatte.<br \/>\nDoch der hatte erst einmal gereicht, um ihm auf einen Schlag klarzumachen, dass es an der Stelle keinen Sinn mehr gemacht h\u00e4tte, den Unwissenden zu spielen. Nicht nach der Sache mit den Rationen, die der SID ihm &#8211; mit seinen eigenen Worten &#8211; ohne Probleme anh\u00e4ngen k\u00f6nnte und w\u00fcrde&#8230; nicht mit all den Jedi in einem Raum&#8230; die ihm sowieso schon misstrauten und einen Schuldigen suchten&#8230;<br \/>\nEr sp\u00fcrte f\u00f6rmlich die Schlinge sich um seinen Hals legen und langsam zuziehen&#8230;.<\/p>\n<p>Auf Tython hatte er sich beinahe damit abgefunden, dass das Verstellen und das st\u00e4ndige \u00dcber-die-Schulter-sehen ein Ende hatten. Das st\u00e4ndige Mi\u00dftrauen&#8230;. die Bef\u00fcrchtung, sich um Kopf und Kragen zu reden&#8230;<\/p>\n<p>Doch der R\u00fcckflug war ohne Vorkommnisse gebleiben. Vec hatte ihn nicht weiter beachtet und die anderen waren zu sehr abgelenkt gewesen mit der Suche nach dem Spion&#8230;<br \/>\nNur seine Gedanken drehten sich seitdem immer schneller im Kreise&#8230;<\/p>\n<p><span style=\"color: #0000ff;\">&#8218;Versuch&#8216; zu retten, was m\u00f6glich ist&#8230; Dass ich es mit den ordentlichen Wegen und dem Besitz anderer nicht so genau nehme&#8230; k\u00f6nnen sie mir vorhalten&#8230; aber dieses mit den Rationen&#8230; was auch immer dahinter steckt&#8230; oder die Sache mit dem St\u00f6rsender&#8230; nein! Ich will sie beklauen, nicht ans Imperium verraten&#8230;&#8216;<\/span><\/p>\n<p>Er hatte sein Leben lang versucht, sich irgendwie durchzuschlagen, manchmal auch nur schlicht mit dem Leben davon zu kommen. Und hatte dabei oft keinen Gedanken daran verschwendet, was seine Aktionen f\u00fcr andere f\u00fcr Konsequenzen haben konnten&#8230; Er hatte fr\u00fch gelernt, dass andere auch keine R\u00fccksicht auf ihn nahmen.<br \/>\nAber das hie\u00df noch lange nicht, dass er das Leben nicht achtete. Seines&#8230; und eigentlich sogar das anderer&#8230; Im Grunde waren ihm alle zuwider, die meinten, sich als Richter \u00fcber Leben und Tod anderer aufzuschwingen&#8230;<br \/>\nUnd darin war das Imperium Meister&#8230;<\/p>\n<p>Er hatte versucht, bei seinen Auftr\u00e4gen danach auszuw\u00e4hlen. Weshalb eine Menge gutbezahlter Job an andere gegangen waren, weshalb er immer noch hier war&#8230; ohne die Credits f\u00fcr ein neues Schiff, eine neue Identit\u00e4t&#8230;<\/p>\n<p><span style=\"color: #0000ff;\">&#8218;Du h\u00e4ttest nicht hierher zur\u00fcckkommen sollen&#8230; war doch klar, dass sie fr\u00fcher oder sp\u00e4ter wegen irgendetwas das Personal genauer durchleuchten&#8230;&#8216;<\/span><\/p>\n<p>Er hatte auf sp\u00e4ter gehofft&#8230;<br \/>\nEr hatte versucht, die Identit\u00e4t &#8222;Ned Aenarros&#8220;, die vor Jahren auf Coruscant&#8230; nach der Sache in der Werft&#8230; bereits auff\u00e4llig genug gewesen war, so normal wie m\u00f6glich weiterzuleben&#8230; Bis sich der Rauch verzogen hatte. Bis er eine Alternative gefunden hatte&#8230;<\/p>\n<p>Er h\u00e4tte verschwinden sollen.<br \/>\nDie Ausgangssperre jetzt war mehr als hinderlich. \u201eDrau\u00dfen\u201c h\u00e4tte er versuchen k\u00f6nnen, unterzutauchen&#8230;<\/p>\n<p>Frustriert blieb er an einer Steuerungskonsole stehen, kontrollierte die Anzeige und justierte die Einstellung, sich kurz auf seine T\u00e4tigkeit konzentrierend.<\/p>\n<p>Zum Untertauchen war es zu sp\u00e4t.<br \/>\nDer SID beobachtete sicher die Vrook bereits. Und wenn er ehrlich war, hatte er schon mehrfach versucht, neu anzufangen.<br \/>\nDie letzten Jahre waren jedoch insgesamt wenig erfolgreich gewesen. Die Credits f\u00fcr ein neues Schiff zusammenzukriegen&#8230; hatte sich als schwierig erwiesen&#8230; ohne die gro\u00dfen Syndikate und Organisationen, in die er sich nicht verstricken lassen wollte&#8230; Aus deren F\u00e4ngen er sich kaum wieder w\u00fcrde befreien k\u00f6nnen. Jobs w\u00fcrde machen m\u00fcssen, die er zuvor hatte ablehnen k\u00f6nnen&#8230;<\/p>\n<p>Ehrliche Arbeit lohnte einfach nicht&#8230; und selbst die andere Art von Auftr\u00e4gen trug h\u00e4ufig genug keine Fr\u00fcchte, die gro\u00df genug waren&#8230;<br \/>\nDie Jobs, die er neben der Arbeit bei den Jedi und w\u00e4hrend gelegentlicher Urlaubstage angenommen hatte, warfen einfach nicht genug ab, mit den Ausgaben, die er als \u201eFreier\u201c hatte. Oder mit den Problemen, wenn ihn jemand um die Fr\u00fcchte seiner Arbeit betrug&#8230; Wie dieser Kerl bei den Sensorchips&#8230;<br \/>\nAlte Schuldeneintreiber, die aufgetaucht waren, als man sie \u00fcberhaupt nicht gebrauchen konnte&#8230;<\/p>\n<p>Immerhin hatte er die Sensoreinheiten zur\u00fcck gekriegt&#8230; auch wenn sie definitiv nie f\u00fcr ein Jedi-Schiff gedacht gewesen waren&#8230;. eher f\u00fcr den Einsatz zur Vermeidung eines Kontaktes mit ihnen&#8230;<br \/>\nAber nachdem die Jedi und der Lt. bei der R\u00fcckbeschaffung Wind davon bekommen hatten, war ein Verkauf der Dinger unm\u00f6glich geworden.<br \/>\nNaja, wenn er ehrlich war, war er eigentlich gl\u00fccklich \u00fcber alles, was ihm das Imperium entweder vom Hals hielt oder einen Moment mehr Vorwarnung verschaffte&#8230; Au\u00dferdem hatten &#8211; strenggenommen &#8211; die Jedi daf\u00fcr bezahlt, nur nicht ihm&#8230;<\/p>\n<p>Irgendwie schien ihm das Pech so hartn\u00e4ckig wie Saphran an den Fersen zu haften&#8230;<br \/>\nNachdem der letzte gro\u00dfe \u201eJob\u201c so richtig schief gegangen war, war er zu den Jedi zur\u00fcckgekehrt&#8230;<br \/>\nGras \u00fcber die Sache wachsen lassen. Sich tot stellen&#8230; und unter den unwahrscheinlichsten Stein zur\u00fcck kriechen, der ihm eingefallen war.<br \/>\nUnd sich mit dem gesicherten Einkommen zufrieden geben, daf\u00fcr, dass einen eine Weile lang niemand umbringen wollte&#8230;<br \/>\nGut bis auf den Schichtleiter oder aktuell hin und wieder die Soldaten&#8230; Der Lt. schien seinen Worten nach das Ende seiner Geduld erreicht zu haben&#8230; Von den Jedi ganz zu schweigen&#8230;<\/p>\n<p><span style=\"color: #0000ff;\">&#8218;Daf\u00fcr hast du ein Talent, Aeden&#8230; Da nehmen sich alle nichts&#8230;&#8216;<\/span><\/p>\n<p>Hatte der SID etwas \u00fcber diesen letzten Job herausgefunden? Oder was er auf Tatooine ins imperiale Netz eingespielt hatte? Was es tat, wohin die Daten gingen? Woher es kam? Er hatte bef\u00fcrchtet, Fragen danach gestellt zu kriegen&#8230; die er nicht beantworten wollte&#8230; Doch war davon nicht die Rede gewesen\u2026 zu seiner Erleichterung!<\/p>\n<p>Er hatte das Tool schon l\u00e4nger f\u00fcr den Einsatz vorbereitet gehabt. Und immer gez\u00f6gert, es loszulassen&#8230; Die Erinnerung an damals war noch zu frisch gewesen.<\/p>\n<p>Er rieb sich unbewusst den Arm, dort, wo unter der Uniform eine stark verblasste Narbe den Unterarm zierte. Das Kolto hatte ganze Arbeit geleistet. Nur seine Erinnerung hatte es nicht ausl\u00f6schen k\u00f6nnen&#8230;<\/p>\n<p>War es ein Fehler gewesen? Wahrscheinlich. Doch waren seine F\u00e4higkeiten an der Stelle zu n\u00fctzlich gewesen&#8230; und die M\u00f6glichkeiten, den Imperialen eines auszuwischen und gleichzeitig ein paar Schulden loszuwerden \u2026 oder die Gl\u00e4ubiger&#8230; zu verlockend.<\/p>\n<p>Er hatte sich bedeckt gehalten und nur \u00fcber Umwege versucht, abzuchecken, ob es noch immer seine Arbeit verrichtete. Auch wenn die Imperialen wahrscheinlich auf der Suche nach dem Urheber waren.<br \/>\nEr hoffte Bekk war so klug gewesen, unterzutauchen und seinen geh\u00f6rnten Sch\u00e4del nirgends zu zeigen&#8230;<\/p>\n<p>Ein Piepsen signalisierte einen Nachrichteneingang auf seinem privaten Datenpad und ri\u00df ihn aus den Gedanken.<br \/>\nAeden hatte sie beinahe schon automatisch wegklicken wollen&#8230;. er wollte im Moment nichts mit Beschaffungen zu tun haben&#8230; als ihm der Betreff ins Auge fiel&#8230;.<\/p>\n<p><span style=\"color: #666699;\"><em>An: Cheftechniker Ned, Erkundungskorps 12<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #666699;\"><em>Von: Versorgungsabteilung f\u00fcr Schiffstechnik<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #666699;\"><em>Betrifft: Ersatzteil 76876283764<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #666699;\"><em>IHRE ANFORDERUNG IST EINGEGANGEN UND WIRD BEARBEITET, VON ETWAIGEN R\u00dcCKFRAGEN BITTEN WIR ABZUSEHEN<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #666699;\"><em>Sinon Hicks, Sachbearbeiter<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #666699;\"><em>&#8218;Ich habe nichts bestellt&#8230; was&#8230;? &#8230; Das ist doch&#8230;&#8216;<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #666699;\"><em>Hastig rief er die Nachricht auf und nutzte den vereinbarten Code aus dem Betreff zur Entschl\u00fcsselung:<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #666699;\"><em>Gr\u00fc\u00dfe Z&#8217;ress,<\/em><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #666699;\"><em>oder wie immer du dich gerade nennst, habe erfahren, dass du aktuell in Schwierigkeiten steckst. Habe zuf\u00e4llig einige Informationen erhalten, die dir helfen k\u00f6nnten. Sie sind bedauerlicherweise zu heikel f\u00fcr diesen Informationsweg. Schlage deshalb ein Treffen am \u00fcblichen Ort vor.<\/em><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #666699;\"><em>Gr\u00fc\u00dfe Grok Vidscha<\/em><\/span><\/p>\n<p>Grok! Von dem Kontakt hatte er l\u00e4nger nichts geh\u00f6rt. In der Klemme stecken&#8230; ja, der hatte immer schon ein Gesp\u00fcr gehabt, in den Momenten aufzutauchen, wo man ihn brauchen konnte.<\/p>\n<p>Der \u00fcbliche Ort war eine Bar auf Nar Shaddaa. Sie h\u00e4tte auch am anderen Ende der Galaxis liegen k\u00f6nnen. Im Moment dorthin zu kommen&#8230;<br \/>\nAedens Gedanken rasten&#8230;<\/p>\n<p><span style=\"color: #0000ff;\">&#8218;Es kommt ab morgen ein Tech-Team von au\u00dfen auf die Vrook, da wird hier ein gewisses Durcheinander herrschen&#8230; ich brauche vielleicht seine Hilfe&#8230;. ein Ausweg&#8230;&#8216;<\/span><\/p>\n<p>Vielleicht war untertrieben&#8230;. Aber immerhin war es ein Hoffnungsschimmer&#8230;<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Nar Shaddaa, Rotlichtsektor, Bar \u201eNull\u201c:<\/p>\n<p>Der Flug war ein kleines Abenteuer gewesen, da Aeden die erstbeste Gelegenheit genutzt hatte, sich aus der Vrook zu schleichen und den Raumhafen nach einem geeigneten Schiff abzusuchen.<br \/>\nAuch wenn er sich sagte, nie wieder zwischen K\u00e4figen mit Lebendtransporten sitzen zu wollen.<br \/>\nEr kratzte sich im Taxi auf dem Weg in den Rotlichtsektor noch immer aus reiner Gewohnheit, obwohl der Pilot auch ihm versichert hatte, dass alle Tiere gesund und den Quarant\u00e4ne-Bestimmungen entsprechend waren. Welche auch immer er herangezogen hatte, um durch den Zoll zu kommen&#8230;<\/p>\n<p>Nach einem Irrweg durch den Rotlichtsektor, um etwaige Verfolger an den lokalen Banden abzusch\u00fctteln, tauchte die heruntergekommene Bar vor Aeden auf. Der \u00e4u\u00dfere Schein t\u00e4uschte wie so oft. Sie besa\u00df hervorragende Netzwerkzug\u00e4nge, die jedoch nur Eingeweihten bekannt waren.<\/p>\n<p>Nach einem letzten Blick in die Schatten um sich betrat Aeden unter der blickenden &#8222;Null&#8220;-Anzeige das Etablissement&#8230;<\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n<p>Nar Shaddaa, Rotlichtsektor, Bar \u201eNull\u201c:<\/p>\n<p>Ned schaut sich um, bevor er das Geb\u00e4ude betritt.<br \/>\nNed sieht sich suchend um, eine gewisse Angespanntheit in den Bewegungen.<br \/>\nNed spricht sehr leise mit dem Barkeeper.<br \/>\nNed sch\u00fcttelt leicht den Kopf, scheint sich zu wiederholen, zuckt dann die Schultern.<br \/>\nNed nickt dem einen Mann an der Bar zu.<br \/>\nVec tritt wie zuf\u00e4llig an die Theke und scheint Ned nicht zu bemerken.<br \/>\nVec: Barkeeper!<br \/>\nVec l\u00e4sst wartend seinen Blick schweifen.<br \/>\nNed hockt sich an die Theke und zieht die M\u00fctze tiefer ins Gesicht, wartet bis der Barkeeper mit einem Glas klarer Fl\u00fcssigkeit zu ihm r\u00fcber kommt.<br \/>\nVec: (ruft) Barkeeper!<br \/>\nNed schiebt ein paar Credits r\u00fcber und sucht etwas in seinen Taschen.<br \/>\nNed: Geht nur&#8230; der da scheint ungeduldig *abgelenkt suchend*<br \/>\nVec blickt auf Ned und ein erstaunter Ausdruck macht sich auf seinem Gesicht breit&#8230;<br \/>\nVec: Irre ich mich&#8230;<br \/>\nNed hat sich gerade verrenkt und h\u00e4ngt halb auf dem Stuhl, um etwas vom Boden aufzuheben.<br \/>\nVec blickt schlecht gespielt erstaunt zu Ned.<br \/>\nVec: Ja, wenn das kein Zufall ist<br \/>\nNed rutscht fast vom Schemel, als er versucht hochzufahren.<br \/>\nNed: Was&#8230;? Was macht&#8230; ihr denn hier? *entgeistert*<br \/>\nVec: Reiner Zufall, ein paar Ermittlungen hier und da<br \/>\nVec: Und Ihr, soweit entfernt von Coruscant?<br \/>\nNed: Zufall, he? Ermittlungen, so&#8230;so&#8230;<br \/>\nNed gibt sich offenbar M\u00fche, seine Miene erstaunt zu halten, ein bi\u00dfchen blasser scheint er jedoch geworden zu sein.<br \/>\nVec: Nun, was macht Ihr hier?<br \/>\nVec versucht die Frage interessiert freundlich klingen zu lassen<br \/>\nNed: So weit von&#8230; Ich&#8230; da&#8230; *atmete durch und schafft es ohne zu stottern* Ich bin was \u00fcberpr\u00fcfen.<br \/>\nNed bei\u00dft sich kurz auf die Unterlippe.<br \/>\nVec: So *Vec l\u00e4chelt unam\u00fcsiert*<br \/>\nNed: Ja, so.<br \/>\nVec: Wir wollen nicht um den hei\u00dfen Brei herumreden, Chief, ich hab ja schon angedeutet, dass ich euch einen bestimmten Vorschlag machen wollte<br \/>\nNed starrt ihn an.<br \/>\nVec: Und habe euch deshalb zu diesem Treffen &#8222;eingeladen&#8220;<br \/>\nNeds Miene ist fast unger\u00fchrt, allerdings wird er wirklich noch bleicher.<br \/>\nVec: Was wir zu bereden haben ist aber nicht f\u00fcr soviele Ohren bestimmt<br \/>\nVec schaut sich um.<br \/>\nVec: Seid so nett und begleitet mich<br \/>\nNed: Und&#8230; worum geht&#8230; was&#8230; beinhaltet Euer Vorschlag?<br \/>\nVec: Gleich mehr<br \/>\nNed: Begleit&#8230; wohin? *sein Blick huscht \u00fcber die n\u00e4here Umgebung der Bar*<br \/>\nVec: Der junge Mann hier wird f\u00fcr unsere Sicherheit sorgen<br \/>\nVec: Nur ein paar Schritte<\/p>\n<p>Ein unauff\u00e4llig gekleideter drahtiger Mann trat von einem der Tische zu ihnen. Auch wenn er keine offensichtliche Waffe trug, sagten seine Haltung und sein Blick Aeden genug dar\u00fcber, dass er darauf vorbereitet war, jeglichen Nonsens seinerseits im Keim zu ersticken. Aeden hatte genug von der Sorte kennengelernt &#8211; und keinen Zweifel daran, dass er ihm ohne eine \u00dcberraschung auf seiner Seite unterlegen sein w\u00fcrde&#8230;<br \/>\nDie Bar hatte einen anmietbaren Seitenraum, mit einer kleinen Theke und ein paar Tischen, wo schon unz\u00e4hlige Gesch\u00e4fte geschlossen worden waren &#8211; legale und weit mehr illegale. Dort wandte sich Vec, offenbar darauf vertrauend, dass sein Begleiter Aeden schon in die richtige Richtung bugsieren w\u00fcrde.<br \/>\nDer Kerl verstand sein Handwerk und trat Aeden schon vorsorglich mit einem warnenden Blick in den Weg, als sie den Bereich zum Ausgang der Bar passierten.<\/p>\n<p>Ein paar Schl\u00e4gertypen lungerten wie zuf\u00e4llig im T\u00fcrbereich, bei denen Vec kurz stehenblieb.<\/p>\n<p>Ned z\u00f6gert immer wieder.<br \/>\nVec: Ich m\u00f6chte nicht gest\u00f6rt werden, sorgt daf\u00fcr<br \/>\nNeds Blick ruht auf dem jungen Mann, der ihn nicht aus den Augen l\u00e4sst.<br \/>\nVec: *zu Ned* Kommt, hier sind wir ungest\u00f6rt<\/p>\n<p>Vec zielte auf den letzten Tisch in der hinteresten Ecke, wo er sich niederlie\u00df und auf den Stuhl mit dem R\u00fccken zur Bar deutete. Der junge Mann nahm an einem Tisch weiter vorne Platz.<\/p>\n<p>Vec setzt sich neben Ned<br \/>\nVec: Setzt euch.<br \/>\nNed setzt sich.<br \/>\nVec: Wollt ihr etwas trinken?<br \/>\nNed sch\u00fcttelt stumm den Kopf.<br \/>\nVec: Gut, wie ihr meint<br \/>\nVec: Ihr erinnert euch sicherlich, das ich f\u00fcr den SID arbeite *schaut fragend*<br \/>\nNed legt die H\u00e4nde auf den Tisch, gefaltet, als m\u00fcsse er sie vom Zittern abhalten.<br \/>\nNed: J&#8230; Ja *tonlos*<br \/>\nVec: Und ihr k\u00f6nnt euch sicher denken, dass zu unseren Aufgaben die \u00dcberpr\u00fcfung von bestimmten Personengruppen geh\u00f6rt?<br \/>\nVec blickt zur T\u00fcr und sch\u00fcttelt unmerklich den Kopf.<br \/>\nNed nickt nur langsam.<br \/>\nVec: Nun, wir haben einige subversive Aktivit\u00e4ten im Bereich des Erkundungskorps bemerkt.<br \/>\nVec: und haben uns deshalb genauer mit dessen Mitgliedern befassen m\u00fcssen<br \/>\nNed bewegt sich kaum, man merkt aber die enorme Anspannung<br \/>\nVec: unter anderem nat\u00fcrlich auch mit euch<br \/>\nNed: Und&#8230;?<br \/>\nVec zieht sein Datenpad hervor, macht einige Eingaben und betrachtet den Bildschirm.<br \/>\nNed beobachtet ihn stumm.<br \/>\nVec: Hm, lassen wir mal diese kleinen Schmuggeleien beiseite&#8230;<br \/>\nVec: So hattet ihr doch insgesamt eine interessante Karriere<br \/>\nNed schluckt.<br \/>\nVec: Sagt euch GalaticGames Inc. etwas?<br \/>\nNed blinzelt zwar, aber er scheint wirklich alles dran zu setzen, nicht zusammenzuzucken.<br \/>\nNed: Gal&#8230; *r\u00e4uspert sich* GalaticGames&#8230; haben die nicht&#8230; hm, war da nicht vor&#8230; ein paar Jahren<br \/>\nNed: Austausch der Managerriege genau, davon habe ich gelesen..<br \/>\nVec: Genau, die bahnbrechende Neuentwicklung, die kurz vor der Fertigstellung aus der Datenbank verschwand<br \/>\nNed: So was passiert&#8230;<br \/>\nNed knetet die Finger, dass es beinahe weh tut zuzusehen.<br \/>\nVec: oder der Zusammenbruch der Datenbank im Diamond Casino hier auf Nar Shaddaa<br \/>\nNed hustet und sieht sich unwillk\u00fcrlich um.<\/p>\n<p>Es war verr\u00fcckt gewesen, den Job damals anzunehmen, &#8230; offensichtlich verr\u00fcckt&#8230; doch er hatte gehofft, dar\u00fcber an das gro\u00dfe Geld zu kommen&#8230; stattdessen war er nur mit sehr viel Gl\u00fcck im Chaos der gegenseitigen Schuldzuweisungen der beiden konkurrierenden Huttenclans mit dem Leben davongekommen.<br \/>\nAeden w\u00fcnschte sich, Vec w\u00fcrde leise sprechen. Es war gut m\u00f6glich, dass der Barmann von den Hutten bezahlt wurde&#8230;<\/p>\n<p>Vec: Ich k\u00f6nnte euch noch einige Beispiele geben, wenn ihr wollt<br \/>\nNed: Das&#8230; war in allen Medien *unsicher*&#8230;<br \/>\nNed schaut Vec pr\u00fcfend an.<br \/>\nVec: Nie gab es eindeutige Beweise, aber ein Retinascan hier, eine DNA-Probe da&#8230;<br \/>\nVec: Irgendwie wart ihr zu den fraglichen Zeitpunkten immer in der N\u00e4he<br \/>\nNed schluckt und scheint mit einem trockenen Hals zu k\u00e4mpfen.<br \/>\nNed: Wie&#8230; ihr&#8230; sagt&#8230; Zuf\u00e4lle gibts&#8230;<br \/>\nVec: Ihr seht durstig aus, doch einen Schluck? *gibt dem Barkeeper mit der Hand ein Zeichen*<br \/>\nNed schaut aus den Augenwinkeln \u00fcber die Schulter.<br \/>\nNed: &#8230; Wasser&#8230;<br \/>\nVec: (ruft) Ein Wasser und ein kleines Helles f\u00fcr mich<br \/>\nNed wartet bis der Barkeeper die Getr\u00e4nke gebracht hat.<br \/>\nVec: H\u00f6ren sie<br \/>\nVec: Ich bin nicht auf einem umz\u00e4unten Dachgarten auf Coruscant aufgewachsen<br \/>\nNed hustet und trinkt einen Schluck.<br \/>\nVec: Ich habe keine Beweise, die ihnen vor einem Gericht Schwierigkeiten bereiten w\u00fcrden.<br \/>\nVec: Aber ich wei\u00df genug, damit ihr innerhalb der Flotte oder auf einem der Republiksplaneten keinen Fu\u00df mehr auf die Erde bekommt<br \/>\nNed h\u00e4lt das Glas nun in H\u00e4nden, die Kn\u00f6chel wei\u00df.<br \/>\nVec: Aber das liegt nicht in meinem Interesse&#8230; *macht eine bedeutungsvolle Pause*<br \/>\nNed scheint ihn abzusch\u00e4tzen.<br \/>\nNed: Was&#8230; wollt ihr? *leise, fast gefl\u00fcstert*<br \/>\nVec: Passt auf, nach meinen Informationen habt ihr der Republik nie wirklich schaden wollen<br \/>\nVec: Ist doch so, oder?<br \/>\nVec schaut Ned eindringlich an.<br \/>\nNed starrt ihn an, nickt kaum merklich.<br \/>\nVec: Dachte ich mir doch<br \/>\nVec: Ein bi\u00dfchen Profit hier und da kann man keinem verwehren<br \/>\nNed l\u00e4sst immer noch den Blick nicht von Vec ab.<br \/>\nVec: Und obwohl ihr euch manchmal in etwas gef\u00e4hrlichem Terrain bewegt habt, k\u00f6nnt ich diese Vorf\u00e4lle &#8211; sagen wir mal &#8211; verschwinden lassen, wenn&#8230;<br \/>\nVec beugt sich vor.<br \/>\nNed: &#8230; wenn&#8230; ? *leise*<br \/>\nVec: ja, wenn ihr euch bereiterkl\u00e4ren w\u00fcrdet, in unsere Dienste zu treten<br \/>\nVec: als freier Mitarbeiter sozusagen<br \/>\nNed blinzelt.<br \/>\nVec lehnt sich zur\u00fcck und betrachtet Neds Reaktion.<\/p>\n<p>Aedens Verstand war wie leergefegt&#8230; Das konnte der doch nicht ernst meinen&#8230; Allerdings erweckte sein Gegen\u00fcber genau diesen Eindruck, als w\u00e4re es ihm ernst&#8230;todernst.<\/p>\n<p>Ned: &#8230; Mitarbeiter&#8230; vom&#8230;S&#8230;<br \/>\nNed trinkt einen Schluck, die Hand zittert.<br \/>\nVec bedeutet Ned mit der Hand an seine Stimme etwas zu senken.<br \/>\nVec: Genau&#8230;<br \/>\nVec: Wir w\u00fcrden von euch wirklich nicht viel verlangen<br \/>\nNed: (spricht sehr leise) Und was&#8230; w\u00e4re&#8230; das<br \/>\nVec: Nat\u00fcrlich auch nichts, was eure Loyalit\u00e4t gegen\u00fcber dem Korps verletzen w\u00fcrde<br \/>\nNed blinzelt leicht.<br \/>\nNed: &#8230;<br \/>\nVec: Wie soll ich es ausdr\u00fccken&#8230;<br \/>\nVec: Wir h\u00e4tten gerne ein paar Augen und Ohren an Bord des Schiffes<br \/>\nNed: Ich soll&#8230; *leiser* Jedi&#8230; aus&#8230; spionier&#8230;<br \/>\nVec: Ach Unsinn, niemand spricht von Spionage<br \/>\nNeds Blick ist undeutbar bei diesen Worten.<br \/>\nVec: Ihr verseht wie gewohnt euren Dienst<br \/>\nVec: Haltet Augen und Ohren offen<br \/>\nVec: und wenn etwas passiert, das von der Norm abweicht<br \/>\nVec: schickt ihr mir einfach eine kleine Nachricht<br \/>\nNed: &#8230; Einfach&#8230;<br \/>\nVec: Ja, ganz einfach und unverf\u00e4nglich&#8230;<br \/>\nNed: Und we&#8230; nn&#8230; ich mich&#8230; wenn&#8230; was schief geht&#8230;?<br \/>\nVec: Schiefgehen? Ihr meint euer Zusatzdienst f\u00fcr die Republik wird von Anderen bemerkt?<br \/>\nNed nickt, ein wenig zu schnell vielleicht.<br \/>\nVec l\u00e4chelt jovial und etwas falsch.<br \/>\nVec: Der SID hat sich immer um seine Leute gek\u00fcmmert, macht euch da keine Sorgen<br \/>\nNed: &#8230;gek\u00fcmmert&#8230;<br \/>\nEiner von Neds Kn\u00f6cheln knackt leise.<br \/>\nVec: Ja, Identit\u00e4tswechsel und der ganze Kram&#8230; *winkt ab*<br \/>\nVecs L\u00e4cheln ist immer noch leicht verkrampft.<br \/>\nNed z\u00f6gert kurz, als h\u00e4tte er etwas anderes im Sinn gehabt.<br \/>\nVec: Es ist ganz einfach<br \/>\nNed: Was&#8230; habe&#8230; ich&#8230; davon&#8230; wie lange&#8230; ?<br \/>\nVec: Ihr seid unser Mann auf der Vrook Lamar und wir sorgen daf\u00fcr, dass ihr erstens wieder eine wei\u00dfe Weste habt&#8230;<br \/>\nVec: Zweitens bieten wir unseren Mitarbeitern Protection<br \/>\nVec: und drittens ein nicht unerhebliches Zusatzeinkommen.<br \/>\nNed senkt den Blick auf seine H\u00e4nde, dreht das Glas in den Fingern, man kann es fast arbeiten sehen hinter seiner Stirn.<br \/>\nVec: Allerdings gibt es bestimmte Regeln zu beachten.<br \/>\nNed sieht nicht auf, aber Vec scheint seine volle Aufmerksamkeit zu haben.<br \/>\nNed: Was&#8230; f\u00fcr&#8230; Regeln?<br \/>\nVec: Unseren MItarbeitern steht keine M\u00f6glichkeit zur K\u00fcndigung zur Verf\u00fcgung. Man verl\u00e4sst den SID nur, wenn man entlassen wird oder wenn man&#8230;<br \/>\nVec: &#8230; ihr wisst schon.<br \/>\nNed scheint kurz in sich hinein zu lachen, als h\u00e4tte er so etwas erwartet.<br \/>\nNed: Wie hoch&#8230; ist die Rate derer, die nicht an hohem Alter&#8230; zur Ruhe gebettet werden&#8230;?<br \/>\nVec zieht sp\u00f6ttisch die Augenbrauen hoch.<br \/>\nVec: Sie entspricht der Rate der Dummk\u00f6pfe beim SID, ich bezweifele, dass ihr dazugeh\u00f6ren w\u00fcrdet<br \/>\nNed streift die M\u00fctze ab und f\u00e4hrt sich durch die Haare.<br \/>\nNed schaut auf, und der Blick ist leicht sp\u00f6ttisch, wenn auch mit einem gewissen Part Verzweifelung durchsetzt.<br \/>\nVec schaut Ned abwartend an, ohne weiter auf ihn einzudringen.<br \/>\nNed schluckt, als h\u00e4tte er einen schalen Geschmack im Munde, den er nicht losw\u00fcrde.<br \/>\nNed atmet tief durch, seine Stimme klingt bitter.<br \/>\nNed: Eine Wahl habe ich wohl kaum&#8230;<br \/>\nVec: Die habt ihr schon&#8230;<br \/>\nNed: Ach&#8230; *bitter*<br \/>\nNed: Ich gegen&#8230; den S&#8230;ID&#8230; **schnaubt* macht euch nicht l\u00e4cherlich&#8230;<br \/>\nVec: Ich m\u00f6chte allerdings nicht behaupten, dass die anderen Alternativen sehr reizvoll w\u00e4ren.<br \/>\nNed: Wie nett umschrieben&#8230;<br \/>\nVec: Ich komme mir langsam vor wie jemand der Heiz\u00f6fen auf Tatooine verkaufen will<br \/>\nVec: Es geht hier um den Dienst an der Republik<br \/>\nVec: Das Imperium ist in allen Bereichen auf dem Vormarsch, sichtbar und unsichtbar<br \/>\nNed: &#8230; Ihr w\u00fcrdet sie wohl loswerden.. die Heiz\u00f6fen&#8230; nicht die&#8230; das andere<br \/>\nVec: und wenn ihr meint, dass man das mit gutgemeinten Appellen verhindern kann irrt ihr euch gewaltig<br \/>\nNed schluckt und schaut wieder auf das Glas, reibt sich unbewusst den Unterarm.<br \/>\nVec: Und? Was sagt ihr? Ich brauche eine eindeutige Antwort<br \/>\nNed bei\u00dft sich auf die Lippe, dann nickt er. Das Gesicht ist eine verschlossenen Miene.<br \/>\nVec seufzt.<br \/>\nVec: Das ist wahrscheinlich alles, was ich an Begeisterung in euch wecken kann<br \/>\nVec: Gut<br \/>\nVec macht eine positive Handbewegung zur T\u00fcr.<br \/>\nVec: Dann m\u00fcssen wir uns noch kurz um die Formalien k\u00fcmmern<br \/>\nNed trinkt einen Schluck, als m\u00fcsse er dringendst den Geschmack loswerden.<br \/>\nVec schiebt sein Datenpad zu Ned.<br \/>\nVec: Sprechen sie den Text auf dem Bildschirm bitte deutlich in das Mikrofon und best\u00e4tigen sie dann mit einem Daumenabdruck auf dem Feld unten rechts<br \/>\nVec: &#8222;Ich verpflichte meine Dienste dem SID&#8230; (liest den Text vor)&#8220;<br \/>\nNed scheint sich echt durchringen zu m\u00fcssen dazu. Er setzt zweimal an, da ihm die Worte im Hals steckenbleiben.<br \/>\nNed: I&#8230; *hust* &#8230; ich&#8230; verpflichte meine Dienste&#8230;<br \/>\nVec nickt Ned aufmunternd zu.<br \/>\nNed spricht den Text zu Ende, dass man meinen k\u00f6nnte, er spr\u00e4che seine Grabesrede.<br \/>\nVec: Daumenabdruck nicht vergessen&#8230;<br \/>\nNed hatte das Datenpad ihm schon beinahe vollst\u00e4ndig wieder hingeschoben.<br \/>\nNed starrt ihn kurz an, wie etwas das schon lange tot ist.<br \/>\nNed zieht es wieder r\u00fcber, streift langsam den Handschuh ab und setzt den Abdruck drunter.<br \/>\nVec nimmt das Datenpad an sich und schiebt Ned einen kleinen Plastikstreifen zu.<br \/>\nNed blinzelt und blickt von dem Streifen zu Vec und zur\u00fcck.<br \/>\nVec: Darauf findet ihr eure Identifikationsnummer, die Kontaktadresse und die Anlaufstelle bei Notf\u00e4llen<br \/>\nNed: Not&#8230; f\u00e4lle&#8230; *starrt das Ding an*<br \/>\nVec: In eurem Interesse merkt euch die Daten gut und vernichtet den Streifen so schnell wie m\u00f6glich<br \/>\nNed nickt.<br \/>\nVec steht auf und sch\u00fcttelt Ned die Hand<br \/>\nNed l\u00e4sst es geschehen.<br \/>\nVec: *leise* Ihr habt die richtige Entscheidung getroffen, Ned<br \/>\nNeds Bewegungen sind langsam, als w\u00fcrde er gegen sich ank\u00e4mpfen.<br \/>\nVec: Ich glaube nicht, dass ihr die Vrook wiedergesehen h\u00e4ttet, w\u00e4re sie anders ausgefallen<br \/>\nNed: &#8230; das&#8230; werden wir&#8230; sehen<br \/>\nNed schaut \u00fcber die Schulter zur T\u00fcr.<br \/>\nVec l\u00e4chelt best\u00e4tigend.<br \/>\nVec: Und noch was<br \/>\nNed ist immer noch bleich.<br \/>\nVec: Die Untersuchungen gegen euch sind noch nicht abgeschlossen<br \/>\nVec: Sie entziehen sich leider meinem Einflu\u00df<br \/>\nNed: &#8230; das hei\u00dft&#8230; *nickt langsam, verzieht das Gesicht*<br \/>\nVec: Ich werde sehen, was ich machen kann<br \/>\nNed: Also&#8230; werde&#8230; ich sehen&#8230; wie ich da&#8230; durch komme *langsam*<br \/>\nNed: Dann ist es besser&#8230; ich kehre&#8230; bald zur\u00fcck<br \/>\nNed scheint fieberhaft nachzudenken.<br \/>\nVec: Ihr seid jetzt beim Team, wenn ihr nicht gerade mit dem Imperator das Wochenende verbracht habt, bekommen wir das hin, entspannt euch<br \/>\nNed lacht, aber es klingt eher verzweifelt.<br \/>\nVec: Und zieht nicht so eine sauert\u00f6pfische Miene, so sauber wie jetzt wart ihr seit Jahren nicht<br \/>\nNed schaut wieder zu Boden, holt die M\u00fctze hervor und zieht sie sich \u00fcber.<br \/>\nVec: Eure ID leuchtet seit 5 Minuten in einem bl\u00fctenreinen Wei\u00df&#8230; vorerst<br \/>\nNed: &#8230; *leise* vorerst&#8230; solange ihr es wollt.<br \/>\nVec sch\u00fcttelt verzweifelt den Kopf.<br \/>\nVec: Wenn dieser Glaube besser in euer Weltbild passt soll es mir recht sein, jedenfalls erwarte ich demn\u00e4chst euren Bericht<br \/>\nNed: Ich sollte gehen&#8230; da ist noch ein Flug&#8230; zur\u00fcck&#8230;<br \/>\nNed nickt nur.<br \/>\nVec nickt Ned zu.<br \/>\nVec: Lebt wohl *leise* Agent.<br \/>\nVec lacht herzhaft.<br \/>\nNed zuckt leicht zusammen, dreht kurz den Kopf.<br \/>\nNed macht einen Bogen um die beiden im Durchgang.<br \/>\nNed schaut noch einmal kurz zu Vec, dann dreht er sich um.<br \/>\nNed ruft etwas auf seinem Datenpad auf, seine Hand zittert immer noch ein wenig.<br \/>\nNed achtet auf dem R\u00fcckweg kaum auf seine Umgebung, scheint in Gedanken.<\/p>\n<p>&#8230;<\/p>\n<p>VEC:<\/p>\n<p>Vec stand an dem Fenster seines B\u00fcros, das in einem der wenig belebten Bezirke Coruscants lag und betrachtete nachdenklich die scheinbar nie enden wollenden Str\u00f6me von Fracht- und Personengleitern , die hier &#8211; wie \u00fcberall auf diesem Planeten \u2013 den Himmel beherrschten.<\/p>\n<p>Ihn faszinierte dieser Anblick immer wieder und nur mit Unmut riss er sich davon los und kehrte zu seinem Schreibtisch zur\u00fcck. Mit ge\u00fcbten Handbewegungen rief er auf dem Wandschirm die offenen Vorg\u00e4nge auf. Er \u00fcberflog die meisten ohne sichtliches Interesse, widmete einigen wenige Minuten, bis er an einem h\u00e4ngenblieb.<\/p>\n<p>Vrook Lamar!<\/p>\n<p>Dieses verdammte Schiff hatte ihn schon mehr Zeit gekostet als ein halbes Dutzend Operationen im Outer Rim zusammen.<br \/>\nDie Geschichte mit den verseuchten Rationen war immer noch nicht vollkommen aufgekl\u00e4rt und er kaute auch immer noch an der Welle der Ablehnung, die ihm von der Besatzung entgegengeschlagen war. Es war nicht ungew\u00f6hnlich, dass Leute vorsichtig wurden, wenn sie mit dem SID in Ber\u00fchrung kamen, doch so einem teilweise offenen Misstrauen war er nocht nicht begegnet.<\/p>\n<p>Vec bl\u00e4tterte durch die Aufzeichnungen, bis er Ned&#8217;s Datei gefunden hatte.<br \/>\nEs war jetzt eine gute Woche vergangen seit dem Gespr\u00e4ch auf Nar Shadaa und bisher hatte sein neuer Agent nichts von sich h\u00f6ren lassen.<\/p>\n<p>Vec war immer noch \u00fcberzeugt den richtigen Mann gefunden zu haben, doch konnte er einen Zweifel nicht ganz unterdr\u00fccken. Nach der Einsicht von Ned&#8217;s registrierten Heldentaten war er \u00fcberzeugt gewesen einen Mann zu treffen, der einem Hutten zweibeinige Hosen verkaufen konnte, w\u00e4hrend er ihm gleichzeitig die Schwanzst\u00fctze klaute.<\/p>\n<p>Vorgefunden hatte er aber etwas ganz anderes. Der Bursche hatte schon zu Beginn eine Nervosit\u00e4t an den Tag gelegt, die man bei jemandem , der in diesem Gesch\u00e4ftsfeld arbeitete nicht erwartete. Es widersprach Vec&#8217;s \u00fcblichem<br \/>\nVorgehen v\u00f6llig seine Gespr\u00e4chspartner zu beruhigen um sie in die gew\u00fcnschte Richtung zu lenken. Aber diesmal war ihm nichts anders \u00fcbriggeblieben. Der Kerl hatte gewirkt, als w\u00fcrde er auf einem Pulverfass sitzen.<\/p>\n<p>Nur was war das f\u00fcr ein Pulverfass?<\/p>\n<p>Stirn runzelnd ging Vec die Liste der bekannten Operationen Ned&#8217;s durch. Bis auf ein paar weniger sch\u00f6ne Geschichten, ging eigentlich nichts \u00fcber die \u00fcblichen Mauscheleien hinaus, die man auch bei einem Sachbearbeiter des Beschaffungsamtes finden w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Da musste es noch etwas anderes geben!<\/p>\n<p>Vec starrte \u00fcberlegend auf die dunkelgraue Schreibtischplatte. Wenn der Chief der Vrook Lamar nicht eine Leiche im Frachtraum hatte und zwar eine, die gewaltig zum Hinmmel stank, w\u00fcrde er, Vec, als Hausmeister in einem Hutten-Casino arbeiten.<\/p>\n<p>Nur wie konnte herausfinden, was f\u00fcr eine Leiche das war?<\/p>\n<p>Vec zwinkerte dem Holoportrait Ned&#8217;s zu: \u201e Und wenn ich jeden Stein pers\u00f6nlich einzeln umdrehen muss muss. Dich kriege ich mein Junge, dich kriege ich&#8230;..\u201c<\/p>\n<p>&#8230;<\/p>\n<p>Leise summten die Triebwerke des unscheinbaren Schiffes, mit dem der SID die kleine Gruppe von Nar Shaddaa fortbrachte.<br \/>\nAeden war froh, die Verkleidung los zu werden. Die Atemmaske hatte ihm kaum genug Luft zum Atmen gelassen und die Maske, die seine Gesichtsz\u00fcge hatte unkenntlich werden lassen, hatte f\u00fcr einen st\u00e4ndigen Juckreiz gesorgt.<br \/>\nEr dachte an die Worte des Hologramms zur\u00fcck.<br \/>\nJa, Bekk hatte Recht behalten&#8230; Es war eine Nummer zu gro\u00df f\u00fcr ihn gewesen. Er h\u00e4tte sich aus dem Staub machen sollen, als noch Zeit war.<br \/>\nEr wu\u00dfte nicht, wohin der SID ihn bringen w\u00fcrde&#8230; Nur dass seine Antworten auf die Fragen, denen er so lange aus dem Weg gegangen war, die Agenten kaum befriedigen w\u00fcrden.<br \/>\nWie so oft waren Dinge, die er vergessen und begraben w\u00e4hnte, aus der Vergangenheit aufgetaucht und \u00fcber ihm zusammengeschlagen.<br \/>\nEr versuchte, den bitteren Geschmack im Mund loszuwerden, als er zu den anderen r\u00fcbersah. Beinahe hatte er sich wie ein Teil von der Crew gef\u00fchlt. Beinahe&#8230;<br \/>\nDie Agentin des SID hatte sich demonstrativ zwischen sie platziert, wie zur Verdeutlichung, dass das nur eine Illusion gewesen war.<br \/>\nDennoch hoffte Aeden, dass sich der Lt. weiter um Saphran k\u00fcmmern w\u00fcrde&#8230; Auch wenn er die Wahrheit erf\u00fchre&#8230; \u00dcber Frithia&#8230; \u00dcber ihn&#8230;<\/p>\n<p>Er lehnte den Kopf gegen die Metallverstrebung und wartete, dass sie ihr Ziel erreichten&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Amillia blickte nachdenklich auf ihr Datenpad. Viel lieber w\u00e4re es ihr, wenn sie selbst zum Rat nach Tython fliegen k\u00f6nnte, aber die neueren Ereignisse machten es ihr unm\u00f6glich zum jetztigen Zeitpunkt Coruscant zu verlassen. Sie \u00fcberlegte hin und her, wen sie an ihrer Stelle schicken k\u00f6nnte. Schlie\u00dflich fa\u00dfte sie einen Entschluss: Sie w\u00fcrde eine Delegation &hellip; <a href=\"https:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/?page_id=2825\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Ein unerwartetes Angebot&#8230;<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":13,"featured_media":0,"parent":2802,"menu_order":2,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-2825","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2825","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/13"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2825"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2825\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2842,"href":"https:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2825\/revisions\/2842"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/2802"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.falkenruhs-wacht.de\/wpr\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2825"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}